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„Engagement hinterlässt Spuren“

„Engagement hinterlässt Spuren“

(ot)  Engagement fördern und sichtbar machen – das ist eines der Ziele von „Mensch in Bewegung“. Mit diesem Gemeinschaftsprojekt haben sich die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) und die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) für 2021 das Ziel gesetzt, unter dem Motto „Engagement hinterlässt Spuren“ einen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt in der Region 10 zu leisten. Sie wollen eine aktive und mündige Bürgerschaft stärken und das ehrenamtliche Engagement in unserer Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen. Denn allein in Bayern sind 40 Prozent der Menschen ehrenamtlich aktiv und leisten damit einen wesentlichen Beitrag für das gesellschaftliche Zusammenleben. Die KU und die THI verstehen sich als engagierte Hochschulen, die eng mit zahlreichen Partnerorganisationen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten. „Engagement spielt für das kommunale Zusammenleben und -wirken eine Schlüsselrolle. Wir möchten uns gemeinsam mit unseren Partnern auf den Weg machen, um regionale aktuelle und künftige Herausforderungen der Region zu identifizieren und zu lösen. Dazu gilt es, bewährte Praxis weiterzuentwickeln und neue Strukturen zu schaffen,“ erläutert Maria Bartholomäus (KU), Koordinatorin des Engagement-Programms der beiden Hochschulen.

Das Sommerprogramm des Gemeinschaftsprojektes startet am Freitag, 18. Juni: Von 17 bis 19 Uhr laden die Hochschulen zunächst ein zur Spurensuche in der Region und fragen: Wer sind die Menschen, die vor Ort aktiv werden und was treibt sie an? Und was trägt das Ehrenamt zur Stadt- und Regionalentwicklung bei? Eingeladen sind dazu Personen aus ganz unterschiedlichen Feldern – für alle haben Engagement und Ehrenamt eine zentrale Bedeutung. Zu Gast sein werden Eva Gottstein (Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für das Ehrenamt), Prof. Dr. Jens Hogreve (Vizepräsident, KU), Prof. Dr. Thomas Suchandt (Vizepräsident, THI), Ferdinand Jarisch (stv. Ortsbeauftragter des THW Ortsverbandes Eichstätt), Dr. Thomas Röbke (Geschäftsführer des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bayern e.V.) sowie Regina Dorwarth (Leiterin Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement, Landkreis Neuburg-Schrobenhausen). Im Gespräch sollen persönliche Erfahrungen im Engagement genauso zur Sprache kommen wie die Frage danach, welchen gesellschaftlichen Stellenwert das Ehrenamt hat und wie das Engagement die Menschen selbst prägt. Die Veranstaltung wird live gestreamt auf den Webseiten und Facebook-Seiten von KU und THI.

In den Monaten Juni und Juli finden weitere Veranstaltungen an KU und THI statt, die sowohl die Hochschulöffentlichkeit, aber auch die breite Bevölkerung in der Region ansprechen. Zu den Diskussionsrunden, Workshops und Ausstellungen werden Themen diskutiert wie Hass und Hetze in den sozialen Medien, eine offene und gleichberechtigte Hochschulkultur oder Tipps und Ideen für ein nachhaltiges Leben.

Ein besonderes Highlight ist die Engagement-Tour im Juli: Um Engagierte, Vereine, Verbände und Initiativen besser kennenzulernen, besucht das Projektteam über vier Wochen hinweg gezielt engagierte Menschen und Orte des Engagements – in Ingolstadt und in den Landkreisen Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen an der Ilm. In über 30 Städten und Gemeinden wird das dafür eigens konzipierte „Engagement Radl“ Station machen, um mit den Menschen darüber ins Gespräch zu kommen, wofür sie sich engagieren und was ihr Engagement für sie ausmacht. Ziel ist es, hierdurch auch die Bedarfe und Herausforderungen engagierter Personen besser kennenzulernen und die Hochschulen als potenzielle Kooperationspartner ins Gespräch zu bringen.

Das Thema „Bürgerschaftliches Engagement“ wird seit mehreren Jahren aktiv durch das Wissenstransfer-Projekt „Mensch in Bewegung“ weiterentwickelt. Als Bildungsinstitutionen ist es beiden Hochschulen ein Anliegen, eine aktive und mündige Bürgerschaft zu stärken und daran mitzuwirken, Engagement als zentrales Thema unserer Gesellschaft in den Fokus zu rücken. Viele Studierende ebenso wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Hochschulen engagieren sich aktiv. Daran knüpft das Projekt an, um gemeinsam mit ihnen Strukturen zu schaffen, die alle Engagierten in ihrem Tun stärken. Einen Schwerpunkt setzt das Team von „Mensch in Bewegung“ dabei auf junge, studentische Initiativen. Auch die Verknüpfung von Studieninhalten und praktischem Engagement ist hierfür zentral. Im Mai 2021 hat die Mitarbeit des Projektes „Mensch in Bewegung“ dazu geführt, dass die Stadt Eichstätt als „Engagierte Stadt“ ausgezeichnet wurde. Koordiniert wurde der Antrag durch Maria Bartholomäus (KU). Die mit der Auszeichnung verbundenen Aktivitäten sind ein weiterer Schritt auf dem Weg dahin, den Austausch zwischen hauptamtlichen Akteuren, Vereinen, Initiativen sowie der Bevölkerung zu kommunalen Herausforderungen auch künftig zu systematisieren und die vorhandene Vielfalt im Engagement noch sichtbarer zu machen.

Detaillierte Informationen zum Sommerprogramm finden interessierte Personen auf der Webseite von „Mensch in Bewegung“ unter www.mensch-in-bewegung.info/events/be. Viele der Angebote und Veranstaltungen sind öffentlich und stehen allen Interessierten offen. Über kurzfristige Änderungen, die sich aufgrund der Pandemie ergeben können, informieren die Veranstalter regelmäßig.

„Mensch in Bewegung“ ist ein gemeinsames Projekt der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und der Technischen Hochschule Ingolstadt. Mit Partnern aus Wirtschaft, Politik, und Zivilgesellschaft bauen die Hochschulen ein regionales Netzwerk für den Wissensaustausch in den Themenfeldern innovative Mobilität, digitale Transformation, nachhaltige Entwicklung und bürgerschaftliches Engagement auf. Das Projekt wird im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Land Bayern mit rund 15 Millionen Euro über fünf Jahre gefördert.

Quelle: Unveränderte Übernahme einer Pressemitteilung der KU Eichstätt.

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