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„Schanzer Herbstvergnügen“ mit dezentralem Konzept

 „Schanzer Herbstvergnügen“ mit dezentralem Konzept

O-T(h)öne gibt Fraktionen und Gruppierungen im Ingolstädter Stadtrat, sowie ausgewählten Personen des gesellschaftlichen Lebens und aus dem journalistischen Bereich, in der Rubrik "Aus fremder Feder", die Möglichkeit eines Gastkommentars zur Ingolstädter Kommunalpolitik. Das Thema ist durch den Gastkommentator frei wählbar, ebenso die Länge des Textes. Die Veröffentlichung erfolgt nicht redigiert und ungekürzt. Die Verantwortung für den Inhalt trägt allein der Verfasser des Gastkommentars.

Gastkommentar von Karl Ettinger, Stadtrat der FDP

Die Vertreter der Schausteller in Ingolstadt, die Arge, legte der Verwaltung ein Konzept vor, das anstelle unseres beliebten Herbstvolksfestes stattfinden kann. In dem Konzept wurde versucht, der Coronakrise Rechnung zu tragen, indem beispielsweise die Anzahl auf 1000 Besucher auf einer definierten Fläche begrenzt wird. Unter anderem wegen der zuletzt stark angestiegenen Inzidenzzahlen in Ingolstadt lehnte das Gesundheitsamt das Konzept ab.
 
Die Ausschussgemeinschaft FDP/JU unterstützt die Initiative „Schanzer Herbstvergnügen“ der Schausteller grundsätzlich, nimmt die Bedenken des Gesundheitsamtes aber sehr ernst. Darum schlägt die Ausschussgemeinschaft ein dezentrales Konzept vor:
 
Ein abwechslungsreicher Rundweg mit Fahrgeschäften, Imbissläden kombiniert mit Stadtgeschichte, die beispielsweise durch Museen und dem historischen Verein an geeigneten Stellen visualisiert wird. Um die Besucher zu verteilen und um für die Besucher einen möglichst hohen Komfort und Fahrspass zu bieten, schlägt die Ausschussgemeinschaft eine Bimmelbahn vor, welche die Stationen des Rundweges abfährt. Laufkarten für die Kinder mit attraktiven Gewinnen, wenn alle Stationen besucht worden sind, tragen ebenfalls dazu bei, das Fest als Ganzes zu erleben.
 
Wichtig wäre dabei, dass die Fahrgeschäfte als Teil einer großen Veranstaltung wahrgenommen werden, die regional kommuniziert werden kann. Bei guter Organisationsleistung und Kommunikation profitieren Besucher, Schausteller, Stadt und Innenstadt von einer solchen Veranstaltung, ohne gesundheitliche Bedenken zu verletzten.  

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