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Nachrichten, Hintergründe, Analysen, Kommentare und Gastbeiträge

Der Stadtrat entscheidet im Juni über höhere Essenspreise in Ingolstädter Kitas und Schulen. Die Vorlage enthält eine heikle Fußnote: Die Kämmerei fordert erst noch eine belastbare Kalkulation der tatsächlichen Kosten. Diese liegt derzeit nicht vor.

Der Stadtrat hat beschlossen, wie viel Geld Fraktionen und Stadtratsgruppen in der neuen Wahlperiode für ihre politische Arbeit bekommen. Es geht nicht um persönliche Aufwandsentschädigungen, sondern um Mittel für Geschäftsstellen, Personal, Sachkosten und Organisation.

Der Stadtrat verlagert mit seiner neuen Geschäftsordnung Zuständigkeiten: Der Oberbürgermeister kann Bau- und Projektgenehmigungen künftig zu einer höhren Summe selbst erteilen. Auch Vergaben, Verträge, Kredite und digitale Abläufe werden neu geregelt.

Der Ingolstädter Stadtrat hat zentrale Gremien vergrößert. Es geht um mehr Sitze, mehr Einfluss – und um die Frage, ob größere Runden auch bessere Entscheidungen bringen.

Im Ingolstädter Stadtrat haben die Fraktionen von CSU und SPD neue Vorsitzende.

Am See, auf der Bühne und zwischen den Wegen soll im Piuspark wieder einiges los sein.

Vielfalt ist kein Zusatzthema. Sie entscheidet sich im Alltag — am Arbeitsplatz, in Behörden, Schulen, Kitas und auf öffentlichen Plätzen. Eine Fahne ersetzt keinen Schutz vor Diskriminierung. Aber sie zeigt, dass eine Stadt hinsieht.

Vor dem Rathaus rauchen zwei aus dem engsten OB-Umfeld. Der Schoasch sitzt am Eingang, hört angeblich nur zufällig mit – und denkt sich seinen Teil über Hinterzimmer, Transparenz, Geschäftsordnung, Moral, Geld und das, was Politikverdrossenheit wirklich nährt.

Rang 231 im IW-Dynamikranking: Ingolstadt verliert wirtschaftlich an Tempo. Doch im Rathaus bleibt offen, wie bisher gegengesteuert wurde – und wie künftig gegengesteuert werden soll. Die Krise der Stadt ist deshalb auch eine Führungskrise.

Ingolstadt war lange ein wirtschaftliches Schwergewicht. Doch das neue IW-Ranking zeigt: Die Stadt verliert Tempo – und landet im Dynamikvergleich nur noch auf Rang 231 von 400 Regionen. Gleichzeitig droht sich die Haushaltskrise zuzuspitzen.

OB Kerns Wunschrathaus steht: De Lapuente sitzt im Rathaus, die CSU lieferte den Schlüssel. Bürgerlich gewählt, schwarz-rot-grün bekommen. Nicht die Mülltonne beschädigt Demokratie – sondern ein Stadtrat, der erst Stühle rückt und später über Probleme redet.

Christian De Lapuente ist neuer dritter Bürgermeister der Stadt Ingolstadt. Der SPD-Fraktionschef wurde soeben in der Sitzung des Stadtrats gewählt.