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A9: Langer Nachteinsatz nach Lkw-Unfall

In den frühen Morgenstunden ist es auf der Autobahn A9 bei Ingolstadt zu einem schweren Lkw-Unfall gekommen. Nach Angaben der Polizei verlor der Fahrer eines Sattelzugs heute gegen 2.20 Uhr zwischen den Anschlussstellen Ingolstadt-Süd und Ingolstadt-Nord die Kontrolle über sein Fahrzeug. Ein medizinisches Problem gilt als mögliche Ursache.

Der Sattelzug geriet zunächst nach rechts und streifte eine provisorische Leitplanke. Anschließend durchbrach das Fahrzeug die Mittelleitplanke. Der Auflieger kippte um, die Zugmaschine drehte sich um 180 Grad und kam im Mittelstreifen zwischen den beiden Richtungsfahrbahnen zum Stehen.

Die Fahrtrichtung Nürnberg wurde infolge des Unfalls vollständig blockiert. In Richtung München sperrte die Polizei den linken Fahrstreifen, da das Führerhaus des Lkw in die Fahrbahn ragte. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Ingolstadt-Süd ausgeleitet.

Der 69 Jahre alte Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Er konnte sich selbst aus dem Führerhaus befreien und wurde vom Rettungsdienst in das Klinikum Ingolstadt gebracht.

Entgegen erster Meldungen kam es weder zu einem Brand noch war der Fahrer eingeklemmt. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und übernahm die Absicherung der Unfallstelle. Zur Vorbereitung der Bergung entfernten Einsatzkräfte mehrere Aluminiumstreben am Auflieger, der mit Verpackungsmaterial beladen war. Eine Fachfirma unterstützte die Arbeiten. Die Bergungs- und Sicherungsmaßnahmen dauerten bis in die frühen Morgenstunden an. Ein Unfallgutachter war vor Ort, um den Hergang zu rekonstruieren.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Polizei und der Berufsfeuerwehr Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.

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