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„Achtung Kultur“ protestiert vor dem Ingolstädter Rathaus

Ein Bündnis aus Kulturinitiativen ruft für Donnerstag, 18. Dezember, zu einer Protestaktion vor dem Rathaus auf. Anlass ist eine Stadtratssitzung, in der über Einsparungen in den Bereichen Kultur, Bildung und Soziales beraten werden soll. Die Initiative „Achtung Kultur“ will die Sitzung ab 13 Uhr begleiten. Treffpunkt ist um 12.30 Uhr zwischen altem und neuem Rathaus.

Die Organisatoren rufen dazu auf, mit akustischen Mitteln wie Glocken, Trompeten oder Pfeifen sowie mit Plakaten auf die aus ihrer Sicht drohenden Folgen von Kürzungen aufmerksam zu machen. Die Botschaften richten sich gegen Einsparungen im Kulturbereich und betonen die Bedeutung von Kultur für gesellschaftliche Entwicklung und Teilhabe. Kürzungen, so das Bündnis, würden Stillstand fördern und langfristig höhere Kosten verursachen.

Als Beispiel verweist die Initiative auf Protestaktionen in Stuttgart. Dort hätten Kulturschaffende mit öffentlichen Auftritten und Aktionen im Theater eine breite Aufmerksamkeit für ihre Forderungen erzielt. Eine vergleichbare Präsenz sei auch vor Ort notwendig, insbesondere mit Blick auf anstehende politische Entscheidungen bis zur Wahl im März.

Das Bündnis ruft zur Vernetzung weiterer Unterstützerinnen und Unterstützer auf. Ziel sei es, den Anliegen aus Kultur, Bildung und Sozialem in der öffentlichen Debatte mehr Gewicht zu verleihen.

Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Mitteilung des Aktionsbündnisses.

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