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Aktion gegen Schrotträder

Die Ingolstädter Kommunalbetriebe gehen erneut gegen sogenannte Schrotträder in öffentlichen Fahrradständern vor. Ab dem 17. März markieren Mitarbeiter Räder, die in Abstellanlagen und öffentlichen Bereichen stehen und offenbar seit längerer Zeit nicht genutzt werden. Mit der Aktion im Auftrag der Stadtverwaltung sollen blockierte Stellplätze vor allem in der Altstadt sowie im Umfeld der Bahnhöfe wieder frei werden.

Als Schrotträder gelten nach Angaben der Kommunalbetriebe Fahrräder, die offensichtlich nicht mehr verwendet werden. Sie sind häufig fahruntüchtig, verrostet oder stark verschmutzt und stehen über längere Zeit am selben Ort.

Die Entfernung erfolgt in zwei Schritten. Zunächst befestigen Mitarbeiter ein farbiges Papierband am Reifen und hinterlassen einen Hinweiszettel. Halter werden aufgefordert, ihr Fahrrad innerhalb von vier Wochen umzuparken. So wollen die Kommunalbetriebe verhindern, dass noch genutzte Räder entfernt werden. Ab dem 15. April sammeln die Kommunalbetriebe anschließend alle Fahrräder ein, deren Banderole unversehrt geblieben ist. Die Räder werden zunächst eingelagert. Fahrradhalter können sie innerhalb von sechs Monaten wieder abholen.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Ingolstädter Kommunalbetriebe; redaktionell bearbeitet.

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