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Der Weg zur Altkleidersammlung wird für viele Ingolstädter länger. Von Montag, 20. Juli, an entfernen die Kommunalbetriebe schrittweise die Altkleidercontainer von den Wertstoffinseln im Stadtgebiet.
Gut erhaltene und tragbare Kleidung sowie Schuhe können künftig nur noch an drei kommunalen Sammelstellen abgegeben werden: an den Wertstoffhöfen Süd und Fort Hartmann sowie beim Caritas-Markt. Die Container an diesen Standorten bleiben bestehen.
Die Kommunalbetriebe reagieren damit auf Probleme bei der bisherigen Sammlung. Minderwertige Textilien und nicht mehr verwendbare Kleidung erschwerten die Verwertung und erhöhten den Aufwand beim Sortieren. Dadurch komme es auch zu Verzögerungen bei der Leerung.
Sind Container voll, werden Säcke nach Angaben der Kommunalbetriebe häufig daneben abgestellt. Teilweise würden sie aufgerissen und verschmutzten anschließend das Umfeld der Wertstoffinseln. Ob die Entfernung der Container das Problem tatsächlich löst oder die Ablagerungen lediglich an andere Orte verlagert, bleibt abzuwarten.
Die übrigen Behälter an den Wertstoffinseln bleiben stehen. Dort können weiterhin Glas, Papier und kleine Elektrogeräte abgegeben werden. Andere Abfälle dürfen an den Standorten nicht abgelagert werden.
Eine Übersicht der Sammelstellen gibt es in der Abfallplaner-App der Kommunalbetriebe. Fragen zur Entsorgung von Altkleidern beantwortet die Abfallberatung unter der Telefonnummer 0841/305-3721.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Stadt Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.