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Während viele Menschen über die Feiertage zur Ruhe kommen, geht die Arbeit für pflegende Angehörige weiter – oft rund um die Uhr. Ohne ihren Einsatz würde das Pflegesystem in Deutschland nicht funktionieren. Politisch jedoch findet ihre Situation weiterhin zu wenig Beachtung.
Darauf macht der Sozialverband VdK aufmerksam. Nach Einschätzung seiner Präsidentin Verena Bentele wird die Belastung pflegender Angehöriger gerade zur Weihnachtszeit besonders sichtbar. Während andere feiern und politische Debatten über die Feiertage ruhen, endet die Pflege nicht – häufig reicht sie bis an die Grenze der eigenen Belastbarkeit.
Kritisch bewertet der Verband die Ergebnisse der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Pflege. Aus seiner Sicht bleiben sie hinter den Erwartungen der Betroffenen zurück. Spürbare Entlastungen fehlten, stattdessen bestimmten Unsicherheit und Überforderung weiterhin den Alltag vieler pflegender Angehöriger. Ihre Lebenswirklichkeit werde in politischen Entscheidungen zu wenig berücksichtigt, konkrete Pläne zur Verbesserung seien nicht erkennbar.
Der VdK fordert, pflegende Angehörige stärker in den Mittelpunkt der Pflegepolitik zu rücken. Ihre Rolle sei unverzichtbar, die politische Unterstützung jedoch unzureichend. Notwendig seien wirksame Verbesserungen jetzt – nicht erst in unbestimmter Zukunft.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des Sozialverbands VdK; redaktionell bearbeitet.
