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Arbeitsmarkt rutscht tiefer ins Minus

Das Beschäftigungsbarometer des ifo Instituts sank im April auf 91,3 Punkte, nach 93,4 im März. Das ist der niedrigste Stand seit Mai 2020. Nach Einschätzung des Instituts greift die anhaltende geopolitische Unsicherheit zunehmend auf die Personalplanungen der Unternehmen über. In der Summe werden mehr Stellen abgebaut als neu geschaffen.

Besonders angespannt bleibt die Situation in der Industrie. Dort hat sich das Barometer weiter verschlechtert, der Stellenabbau erfasst inzwischen nahezu alle Branchen. Auch im Groß- und Einzelhandel planen viele Unternehmen mit weniger Personal.

Im Dienstleistungssektor ist der Indikator deutlich gefallen und liegt nun auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Corona-Krise. Steigende Kosten wirken sich vor allem in der Logistik auf die Personalplanung aus. Auch im Tourismus zeigt sich ein Abbau von Arbeitsplätzen.

Eine nachhaltige Entspannung ist nach Einschätzung des ifo Instituts vorerst nicht zu erwarten. Voraussetzung dafür wäre ein deutlicher Rückgang der wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des ifo Instituts; redaktionell bearbeitet.

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