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Autoindustrie rutscht erneut ab

Die Stimmung in der deutschen Autoindustrie hat sich im November spürbar verschlechtert. Der Geschäftsklimaindex des ifo Instituts fiel auf minus 20 Punkte, nach minus 13,4 im Oktober. Ausschlaggebend sind vor allem deutlich schwächere Erwartungen. Das Auf und Ab im Klima spiegele die zunehmende wirtschaftspolitische Unsicherheit in Deutschland und weltweit wider, heißt es aus dem Institut.

Die Unternehmen beurteilen ihre aktuelle Lage zwar etwas besser als im Vormonat, sie bleibt aber klar im negativen Bereich. Der Lageindikator stieg von minus 21,7 auf minus 17 Punkte. Die Erwartungen brachen dagegen ein: von minus 4,6 im Oktober auf nun minus 23 Punkte. Der kurze Optimismus der Branche ist damit verflogen.

Beim Auftragsbestand zeigt sich ein differenziertes Bild. Bis September stabilisierten sich die Auftragseingänge, und die Bestellungen aus dem Euroraum legten kräftig zu. Für die kommenden Monate rechnen die Firmen jedoch nicht mit zusätzlichem Schwung vom Ausland. Die Exporterwartungen fielen auf minus 8,7 Punkte, nach plus 15,7 im Oktober.

Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung des ifo Instituts.

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