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Coronakrise und Depression: Interview mit Prof. Ulrich Hegerl - Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Coronakrise und Depression: Interview mit Prof. Ulrich Hegerl - Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Von Thomas Thöne

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe wiest darauf hin, das Depressionen zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen gehören. An Depression sind derzeit in Deutschland 11,3% der Frauen und 5,1% der Männer erkrankt. Frauen leiden damit etwa doppelt so häufig an Depression wie Männer. Insgesamt sind im Laufe eines Jahres 8,2 % der deutschen Bevölkerung erkrankt. Das entspricht 5,3 Mio. Bundesbürgern. 2016 starben mehr Menschen durch Suizid (9.838) als durch Drogen (1.333), Verkehrsunfälle (3.547) und HIV (370) zusammen (Quelle: Todesursachenstatistik 2016, Statistisches Bundesamt). Die Mehrheit der Suizide erfolgt vor dem Hintergrund einer unzureichend behandelten Depression.

Zum Thema "Coronakrise und Depression" führte O-T(h)öne ein Telefoninterview mit Prof. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Inhaber der Senckenberg-Professur an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Zu Hilfsangeboten bei Depressionen lesen Sie diese Berichterstattung: https://o-thoene.de/coronavirus-digitale-hilfen-und-tipps-f%C3%BCr-menschen-mit-depression


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