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Bayerische Industrie baut Stellen ab

Die bayerische Industrie hat im Jahr 2025 deutlich Personal abgebaut. Ende Dezember waren im Verarbeitenden Gewerbe rund 1,166 Millionen Menschen beschäftigt. Das waren etwa 24 500 weniger als ein Jahr zuvor, ein Rückgang um 2,1 Prozent. Damit lag die Beschäftigtenzahl den zwanzigsten Monat in Folge unter dem jeweiligen Vorjahreswert. Gleichzeitig stieg die Nachfrage nach Industriegütern. Preisbereinigt legten die Auftragseingänge um 2,9 Prozent zu. Maßgeblich dafür waren Bestellungen aus dem Ausland, die um 4,5 Prozent wuchsen. Die Inlandsnachfrage erhöhte sich lediglich um 0,2 Prozent.

Der Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes nahm nominal um 0,9 Prozent auf rund 457,8 Milliarden Euro zu. Mehr als die Hälfte entfiel auf das Auslandsgeschäft. Die Auslandsumsätze stiegen um 2,1 Prozent auf 276,0 Milliarden Euro. Die Exportquote erhöhte sich auf 60,3 Prozent. Dagegen gingen die Umsätze mit den Ländern der Eurozone zurück. Sie sanken um 4,8 Prozent, ihr Anteil am Gesamtumsatz verringerte sich auf 18,7 Prozent. Vor zehn Jahren hatte der Anteil noch höher gelegen.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik; redaktionell bearbeitet.

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