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Bayerns Außenhandel schrumpft

Die bayerische Wirtschaft hat im ersten Halbjahr 2025 weniger Waren exportiert und importiert. Nach Angaben des Landesamts für Statistik gingen die Ausfuhren um 0,9 Prozent auf 113,9 Milliarden Euro zurück. Die Einfuhren fielen im gleichen Zeitraum ebenfalls um 0,9 Prozent auf 112,5 Milliarden Euro.

Im Juni sanken die Exporte gegenüber dem Vorjahresmonat um zwei Prozent auf 18,2 Milliarden Euro. Besonders deutlich war der Rückgang beim Handel mit den USA: Bayerns wichtigster Absatzmarkt nahm Waren im Wert von 1,9 Milliarden Euro ab – ein Minus von knapp 20 Prozent. Die Importe nach Bayern stiegen im selben Monat dagegen um 2,6 Prozent auf 18,8 Milliarden Euro.

Unter den wichtigsten Abnehmerländern zählen neben den USA auch Österreich, Italien, Frankreich, China, das Vereinigte Königreich und Polen. Rückgänge gab es vor allem nach China (–24,5 Prozent), außerdem in die USA, nach Österreich, Frankreich und Großbritannien. Nur Italien und Polen verzeichneten Zuwächse.

Auch bei den wichtigsten Exportgütern überwogen die Verluste. Pkw und Wohnmobile gingen um 3,5 Prozent auf 21,2 Milliarden Euro zurück, Maschinen um 6,5 Prozent auf 18,4 Milliarden Euro. Elektrische Geräte sowie Fahrzeugteile lagen ebenfalls unter Vorjahr.

Auf der Importseite blieb China wichtigster Partner. Zusammen mit Österreich, Tschechien, Italien, Polen, Ungarn und den USA überschritt das Volumen jeweils fünf Milliarden Euro. Während die Einfuhren aus China, Österreich, Polen und Ungarn zunahmen, sanken sie aus Tschechien, Italien und den USA.

Bei den Waren standen Maschinen, elektrische Geräte, Fahrzeugteile, elektronische Bauelemente sowie Pkw und Wohnmobile an der Spitze. Mit Ausnahme der Stromerzeugungs- und -verteilungsgeräte lagen die Importwerte jeweils unter Vorjahr.

Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik.

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