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AUDI-Betriebsrat fordert Klarheit über Standorte

Der Gesamtbetriebsrat von Audi fordert vom Vorstand eine verbindliche Perspektive für die deutschen Standorte, bevor über neue Produktionswerke im Ausland entschieden wird. Anlass sind erneute Überlegungen des Unternehmens zu einem möglichen Standort in den USA.

Nach Angaben des Betriebsrats müsse vor solchen Entscheidungen eine langfristig belastbare Strategie für die Werke in Ingolstadt und Neckarsulm vorliegen. Die Belegschaft erwarte klare Orientierung, insbesondere mit Blick auf Investitionen, Auslastung und Qualifizierung an den bestehenden Standorten.

Der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats, Jörg Schlagbauer, erklärte, viele Beschäftigte wünschten sich Verlässlichkeit über die künftige Ausrichtung des Unternehmens. Auch der Neckarsulmer Betriebsratsvorsitzende Rainer Schirmer betonte, solange zentrale Fragen der Standortsicherung in Deutschland offen seien, bestehe aus Sicht des Betriebsrats kein Raum für einen Produktionsausbau im Ausland.

Zugleich machte der Betriebsrat deutlich, dass internationale Wettbewerbsfähigkeit nicht auf Kosten der Beschäftigungssicherheit gehen dürfe. Zwar werde begrüßt, dass der Vorstand die Bedeutung der deutschen Werke hervorhebe, entscheidend seien jedoch konkrete und überprüfbare Schritte.

Der Gesamtbetriebsrat kündigte an, künftige Entscheidungen daran zu messen, ob sie Sicherheit, Verlässlichkeit und langfristige Perspektiven für die Beschäftigten schaffen.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des Gesamtbetriebsrats der Audi AG; redaktionell bearbeitet.

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