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Bewusstsein für psychische Gesundheit: Orientierung von Studierenden für Studierende

Bewusstsein für psychische Gesundheit: Orientierung von Studierenden für Studierende

(ot) Ein offener Umgang mit Fragen der psychischen Gesundheit, die Sensibilisierung für psychische Störungen und eine Orientierung für Betroffene – das sind die Ziele des studentischen Arbeitskreises „Mental Health Awareness“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU). Speziell für Studierende organisieren die rund 15 Mitwirkenden des Arbeitskreises derzeit erstmals eine Aktionswoche, die Input von Expertinnen und Experten sowie Gelegenheit zum Austausch bietet.

Initiator des Arbeitskreises ist der Lehramtsstudent Michael Maior, der eine persönliche Erfahrung als Anlass für die Gründung des AK nahm: „Ich selbst habe über vier Jahre hinweg eine Psychotherapie absolviert – und sie hat gewirkt! Da es viele Menschen gibt, die mit seelischen Problemen zu kämpfen haben, aber gar nichts darüber wissen, wie und wo ihnen geholfen werden kann, wollte ich eine entsprechende Initiative auf den Weg bringen.“ Dabei stellt der Arbeitskreis nicht nur konkrete psychische Erkrankungen ins Zentrum seines Engagements, sondern auch Fragen der Prävention und Achtsamkeit – verbunden mit der Grundhaltung „It’s okay not to be okay“. Zwar studieren viele von Maiors Mitstreiterinnen und Mitstreiter ebenfalls Psychologie als Haupt- oder Nebenfach, jedoch sind auch Studierende anderer Fächer mit dabei.

„Wir selbst bieten explizit keine Psychotherapie an, jedoch wollen wir die Hemmschwelle senken, die verhindert, dass Betroffene professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Denn gerade die Tabuisierung von psychischen Störungen beeinträchtigt nach wie vor Menschen auf der ganzen Welt“, so Maior. Dazu plant der AK neben lockeren Austauschmöglichkeiten auch, eine studentische Anlaufstelle einzurichten, die Betroffenen den Weg zu professioneller Hilfe weist. Dazu haben sich die Studierenden bereits mit dem Lehrstuhl für Klinische und Biologische Psychologie der KU sowie der Stelle für psychologisch-psychotherapeutische Beratung ausgetauscht, um adäquat unterstützen zu können.  

Außerdem will sich der Arbeitskreis künftig an dem europaweiten Projekt „Nightlines“ beteiligen. Dabei bieten Studierende für Studierende ein Nachttelefon mit voller Anonymität, hören einfach zu und geben Tipps für weitere Anlaufstellen. Der dazugehörige Verein bietet Schulungen, Workshops und Supervisionen.

Weitere Informationen zum „AK Mental Health Awareness“ gibt es auf der Homepage des Studentischen Konvents unter www.ku.de/konvent/ueber-uns/arbeitskreise/ak.

Quelle: Unveränderte Übernahme einer Pressemitteilung der KU

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