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Die CSU legt sich fest – und lässt Entscheidendes offen. Nach ihrer laufenden Klausur soll Christopher Hofmann zweiter Bürgermeister werden.
Hofmann, 42, Oberstleutnant der Bundeswehr, ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender. Damit ist die zentrale Personalie benannt. Er rückt ins Zentrum der politischen Diskussion. Ob er bei der Wahl im Stadtrat eine Mehrheit auf sich vereinen kann, ist jedoch offen.
Hier bleibt die CSU bislang vage. Gespräche mit anderen Fraktionen laufen, konkrete Aussagen zu möglichen Konstellationen vermeidet die Partei. Wie eine tragfähige Mehrheit zustande kommen könnte, ist derzeit noch nicht erkennbar. Die Fraktion vermeidet dazu Festlegungen.
Auch zum internen Entscheidungsprozess äußert sich die CSU nicht. Wie sich die bisherige Amtsinhaberin bei der internen Entscheidungsfindung der CSU positioniert hat, bleibt offen.
An der Fraktionsspitze setzt die CSU auf Kontinuität. Franz Wöhrl bleibt Vorsitzender. Er steht für einen ausgleichenden Kurs und vermeidet öffentliche Zuspitzung – auch in politisch strittigen Fragen. Veränderungen sind nicht vorgesehen, auch eine stärkere Einbindung neuer Stadtratsmitglieder bleibt aus.
Auch bei internen Strukturfragen bleibt vieles offen – von Referaten bis zu Ausschusssprechern und Gremien. Die CSU verbindet die Personalie mit einem Sparkurs: Hofmann soll zusätzlich ein Referat übernehmen, das Amt des dritten Bürgermeisters wieder ehrenamtlich geführt werden. Beides soll den Haushalt entlasten.
Die Klausur ist noch nicht abgeschlossen. Die Mitteilung versteht sich als Zwischenstand. Entscheidende Fragen bleiben noch offen.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der CSU-Stadtratsfraktion, redaktionell bearbeitet.