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Die CSU-Fraktion im Ingolstädter Stadtrat fordert eine rasche Beteiligung der Stadt an der geplanten „Nationalen Reserve Blackout“. Ziel ist es, Ingolstadt besser auf großflächige und länger andauernde Stromausfälle vorzubereiten.
Ab 2026 stellt der Bund Fördermittel für die Beschaffung mobiler Stromerzeuger und Netzersatzanlagen zur Verfügung. Die Erstbeschaffung soll dabei mitfinanziert werden. Nach Darstellung der CSU erfolgt die Vergabe der Mittel nach dem Prinzip „Wer zuerst beantragt, wird zuerst berücksichtigt“.
Die Fraktion verweist auf die Bedeutung Ingolstadts als Oberzentrum und Standort kritischer Infrastruktur. Einrichtungen wie das Klinikum, Alten- und Pflegeheime sowie zentrale Verwaltungsstrukturen müssten auch im Krisenfall funktionsfähig bleiben.
Die CSU beantragt daher beim Oberbürgermeister, den konkreten Bedarf kurzfristig zu ermitteln. Vorgeschlagen wird, je Stadtbezirk die Anschaffung eines mobilen Aggregats mit einer Leistung von rund 100 Kilowatt zu prüfen und die entsprechenden Förderanträge beim Bund zeitnah einzureichen. Zusätzlich soll ein Dringlichkeitsantrag gestellt werden.
Vertreter der CSU erinnern daran, dass frühere Vorsorgemaßnahmen vor allem auf Stromausfälle von bis zu 24 Stunden ausgelegt gewesen seien. Inzwischen müsse auch mit mehrtägigen Ausfällen gerechnet werden. Trotz der angespannten Haushaltslage dürfe aus ihrer Sicht nicht auf Investitionen in die Vorsorge verzichtet werden.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der CSU Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.
