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CSU: Initiative für besseren Zivilschutz

Die CSU-Stadtratsfraktion in Ingolstadt fordert eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe für Zivilschutz und zivile Verteidigung. Unter Leitung des Referats für Sicherheit und Ordnung soll die Verwaltung prüfen, wie gut die Stadt auf Krisen- und Verteidigungsfälle vorbereitet ist – und wo Strukturen nachgeschärft werden müssen.

Zur Begründung verweist die Fraktion auf eine veränderte sicherheitspolitische Lage. Man dürfe sich nicht mehr allein auf klassische Katastrophenszenarien verlassen. Entscheidend sei, ob Verwaltung, Hilfsorganisationen und Sicherheitsbehörden im Ernstfall reibungslos zusammenarbeiten.

Die geplante Arbeitsgruppe soll eine umfassende Bestandsaufnahme vorlegen: Zuständigkeiten, Ressourcen, Liegenschaften und Abläufe im Bereich Zivilschutz sollen systematisch bewertet werden. Zudem ist ein Konzept vorgesehen, das sicherstellt, dass zentrale Verwaltungsbereiche auch im Krisen- oder Verteidigungsfall handlungsfähig bleiben.

Ein weiterer Baustein betrifft die Ehrenamtlichen in Feuerwehr, Hilfsorganisationen und THW. Eine freiwillige und datenschutzkonforme Befragung soll klären, wie verfügbar und einsatzbereit diese Kräfte im Ernstfall tatsächlich sind.

Die Ergebnisse sollen in einen Abschlussbericht einfließen, inklusive Maßnahmenkatalog, Prioritäten sowie Zeit- und Ressourcenplanung. Ziel der Fraktion ist eine robust aufgestellte Stadt, die auf mögliche Krisen vorbereitet ist und zügig handeln kann.

Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung der CSU-Stadtratsfraktion in Ingolstadt.

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