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Das Ehrenamt ist unverzichtbar in der Blaulichtfamilie

Das Ehrenamt ist unverzichtbar in der Blaulichtfamilie

(tt) Im Zusammenhang mit der Diskussion über die Zukunft der „Kommission für Brand- und Katastrophenschutz sowie Rettungswesen“ (siehe auch diese Berichterstattung: Neuigkeiten zur "Feuerwehrkommission" und der Ingolstädter Blaulichtfamilie) hat Michael Springl, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Ingolstadt-Stadtmitte und Stadtbrandrat, eine beeindruckende Ehrenamtsbilanz auf Facebook veröffentlicht. Springl führt aus:

  • In den 16 Freiwilligen Feuerwehren in Ingolstadt leisten 599 Aktive Frauen und Männer ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr. Hinzu kommen 129 Anwärter*innen, welche in der Ausbildung sind. Und für die Kids noch 4 Kinderfeuerwehren.
  • Knapp die Hälfte der geleisteten Einsatzstunden (6403 Std. von 13092 Std.) wurden durch das Ehrenamt erbracht. Unentgeltlich und auf Abruf, aus der Freizeit heraus oder von der Familie oder vom Arbeitsplatz weg.
  • Wir stehen partnerschaftlich und gemeinsam mit den 124 Einsatzbeamten im Schichtdienst der BF Ingolstadt in und an der Einsatzstelle, egal ob Gefahrgut ausläuft, eine Lagerhalle brannte oder nach einem Gasaustritt es zu einer Explosion kam.
  • Wir von der Freiwilligen Feuerwehr leisteten 2018 Hilfe bei 281 Bränden, 215 Technischen Hilfeleistungen, 8 Alarmen mit ABC- Gefahrstoffen und 60 Sonstigen Alarmen und Einsätzen. Um im Einsatz fit zu sein bereiten wir uns in der Ausbildung vor und üben das Gelernte ständig im regelmäßigen Übungsdienst.
  • Für 2019 fertigte alleine die Freiwillige Feuerwehr IN- Stadtmitte in der Hauptfeuerwache an der Dreizehnerstr. 129 Einsatzberichte, 2020 sind wir bereits beim 50. Bericht.

"Wir werden oft gefragt, habt Ihr nichts Besseres zu tun? Nein, wir haben nichts Besseres zu tun als unseren Mitbürgern in Not zu helfen", schreibt der Stadtbrandrat weiter. Er weist dann noch darauf hin, dass das Bayerische Feuerwehrgesetz und die Feuerwehrsatzung der Stadt Ingolstadt keine Unterschiede in den Pflichtaufgaben der Feuerwehr machen, und die Freiwillige Feuerwehr die Polizei bei Absperrmaßnahmen, beispielsweise beim Halbmarathon oder Triathlon Ingolstadt, unterstützt oder die Sicherheitswachen in den Theatern und Veranstaltungshallen in Ingolstadt mit durchführt.

Für die Ingolstädter Johanniter (JUH)  nannte der Ingolstädter Ortsbeauftragte, Sven Müller, ebenfalls beeindruckende Zahlen. So haben 35 Ehrenamtliche der JUH im vergangenen Jahr rund 5.000 Stunden geleistet. "Dies zum Beispiel bei 68 Sanitätsdiensten oder 51 Organfahrten", so Müller.

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