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Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie setzt ihren Abwärtstrend fort. Nach einer aktuellen Erhebung des ifo Instituts berichten 31,2 Prozent der Industrieunternehmen, gegenüber Ländern außerhalb der Europäischen Union an Wettbewerbsfähigkeit verloren zu haben. Innerhalb Europas liegt der Anteil bei 17,2 Prozent.
Verbesserungen sind selten. Nach Einschätzung des ifo setzen sich die schleichenden Verluste auf den Weltmärkten fort. Nahezu alle Branchen sind betroffen. Besonders angespannt ist die Lage in der Metallerzeugung und -bearbeitung, wo rund 47 Prozent der Unternehmen Einbußen melden. In der chemischen Industrie sind es 45 Prozent, im Maschinenbau rund 40 Prozent.
Etwas günstiger stellt sich die Situation in der Automobilbranche dar. Dort hat sich die Wettbewerbsposition im europäischen Vergleich im Durchschnitt verbessert. Außerhalb Europas verlor die Branche jedoch weiter an Boden. Ohne tiefgreifende Reformen drohe Deutschland mittelfristig den Anschluss zu verlieren, warnt das Institut.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des ifo Instituts; redaktionell bearbeitet.
