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DGB erhöht Druck auf Bundesregierung

Die Zahl der Arbeitslosen liegt bei rund drei Millionen. Trotz erster Anzeichen einer konjunkturellen Erholung kommt der Arbeitsmarkt nach Einschätzung des Deutschen Gewerkschaftsbundes kaum voran.

Der DGB sieht die Verantwortung dafür bei der Bundesregierung. Es fehle an wirksamen Impulsen für Beschäftigung und Wachstum. Statt wirtschaftspolitische Initiativen voranzubringen, werde eine Debatte geführt, die Beschäftigte belaste und den Sozialstaat infrage stelle. Das trage weder zur Schaffung neuer Arbeitsplätze noch zur wirtschaftlichen Stabilisierung bei, sondern verstärke Unsicherheit.

Aus Sicht des Gewerkschaftsbundes sind gezielte Investitionen und verlässliche Rahmenbedingungen notwendig, um Beschäftigung langfristig zu sichern. Zudem fordert der DGB eine aktive Arbeitsmarktpolitik mit Qualifizierungs- und Weiterbildungsangeboten, um den Strukturwandel abzufedern und neue Perspektiven zu eröffnen.

Kritik richtet sich auch an die politische Führung. Die Wirtschaftsministerin müsse stärker handeln, um den Aufschwung zu unterstützen. Gleichzeitig sieht der DGB den Kanzler in der Pflicht, wirtschaftspolitische Prioritäten klarer zu setzen und die Koordination innerhalb der Bundesregierung zu verbessern.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des DGB; redaktionell bearbeitet.

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