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Digitaler Unabhängigkeitstag zeigt Alternativen im Alltag

Der erste Digitale Unabhängigkeitstag in Ingolstadt hat gezeigt, wie groß der Gesprächsbedarf rund um digitale Abhängigkeiten ist – auch im kleinen Rahmen.

Elf Teilnehmende informierten sich bei einer Veranstaltung des Vereins Bingo e. V. über Alternativen zu gängigen Betriebssystemen und Kommunikationsdiensten. Der Fokus lag auf Austausch und Einordnung, nicht auf Technikvorführungen. Einige Besucherinnen und Besucher verzichteten bewusst auf eigene Geräte.

Diskutiert wurden vor allem praktische Schritte. Eine Teilnehmerin bereitete mit Unterstützung den Wechsel von Windows zu Linux vor, eine technisch versierte Person kündigte an, sich künftig im Verein zu engagieren. Beim Thema Messenger zeigte sich: Ein vollständiger Umstieg ist für viele schwer umsetzbar, etwa in Familien oder Vereinen. Stattdessen wurde ein schrittweiser Wechsel als realistischer Weg beschrieben.

Auch die politische Dimension digitaler Abhängigkeiten kam zur Sprache, etwa bei Entscheidungen öffentlicher Verwaltungen über den Einsatz bestimmter Software. Der Digitale Unabhängigkeitstag soll künftig regelmäßig stattfinden, jeweils am ersten Sonntag im Monat.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des Bingo e. V.; redaktionell bearbeitet.

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