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Eichstätt: Aurora Lichtwerke stellt Antrag auf Schutzschirmverfahren

Eichstätt: Aurora Lichtwerke stellt Antrag auf Schutzschirmverfahren

(fot) Vergangene Woche wurde die Belegschaft informiert, dass das Unternehmen Aurora Lichtwerke GmbH einen Antrag auf die Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens zur Sanierung des Unternehmens beim Amtsgericht Ingolstadt gestellt hat. Wenngleich die wirtschaftliche Situation im Betrieb angespannt war, kam dieser Schritt doch überraschend. Betriebsrat und IG Metall werden nun zeitnah in erste Gespräche gehen.
 
„Nach der Informationsveranstaltung herrscht in der Belegschaft Ernüchterung“, so Hubert Roßkopf Betriebsratsvorsitzender der Aurora Lichtwerke. In den letzten Monaten wurde viel geleistet. Es gibt ein interessantes Produktportfolio, sowohl im Beleuchtungsbereich als auch mit einer keimreduzierenden Beleuchtungstechnologie. Vor dem Hintergrund der weltweiten Krisen ist das Unternehmen jedoch in einer schwierigen Situation.

Der Betriebsrat und die IG Metall werden in Gespräche mit dem Arbeitgeber und der Anwaltsseite gehen, um die Sanierungsschritte zu diskutieren und zu hinterfragen. Hubert Roßkopf: „Es stellt sich natürlich die Frage, was hat in den vergangenen Monaten nicht funktioniert? Warum ist es nicht gelungen, in ausreichendem Maße neue Umsätze zu generieren?“ Es muss jetzt das Ziel sein, das Unternehmen so aufzustellen, dass es eine nachhaltige Zukunft hat. Dies ist, so Christian Daiker von der IG Metall in Ingolstadt, „eine Frage der Konzepte und des unternehmerischen Willens und Könnens.“

Auch sehen die Arbeitnehmervertreter die Politik gefragt, in der Krise das Unternehmen zu unterstützen und die Rahmenbedingungen zu verbessern. Darüber hinaus, habe man auch mit der Biovitae-Technologie, ein keimreduzierendes LED – Licht, ein spannendes Produkt, dass im Rahmen der Corona-Krise wertvoll sein kann. „Wenn man hier in einen Austausch mit dem bayerischen Gesundheits- oder Wirtschaftsministerium käme, könnte das auch neue Perspektiven eröffnen“, so Christian Daiker von der IG Metall.

Quelle: Die Erstellung des Artikels erfolgte unter Verwendung einer Pressemitteilung der IG-Metall Ingolstadt.

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