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Ein Jahr politischer Neuanfang in Ingolstadt

Ein Jahr politischer Neuanfang in Ingolstadt

O-T(h)öne gibt Fraktionen und Gruppierungen im Ingolstädter Stadtrat, sowie ausgewählten Personen des gesellschaftlichen Lebens und aus dem journalistischen Bereich, in der Rubrik "Aus fremder Feder", die Möglichkeit eines Gastkommentars zur Ingolstädter Kommunalpolitik. Das Thema ist durch den Gastkommentator frei wählbar, ebenso die Länge des Textes. Die Veröffentlichung erfolgt nicht redigiert und ungekürzt. Die Verantwortung für den Inhalt trägt allein der Verfasser des Gastkommentars.

Gastkommentar von Christian De Lapuente, Fraktionsvorsitzender der SPD

Das erste Jahr nach der Kommunalwahl ging schnell vorbei und es war politisch ein besonderes für die Ingolstädter SPD - Dr. Christian Scharpf wurde zum neuen Oberbürgermeister gewählt. Mit seinen Inhalten und dem Versprechen für einen politischen Neuanfang konnte er die Ingolstädter*innen überzeugen.

Seitdem arbeiten wir konsequent daran, unser Wahlprogramm umzusetzen. Einiges konnten wir schon auf den Weg bringen, wie die Einrichtung eines Pflegestützpunktes, die Rückführung der Veranstaltungs gGmbH zurück ins Kulturreferat und die Bezahlung der Mitarbeiter der Servicegesellschaft am Klinikum nach dem TVöD. Ein weiterer Punkt in unserem Wahlprogramm war die Erhöhung des Anteils des ÖPNVs, deswegen haben wir unter anderem gefordert, das Jobticket durch flexiblere Angebote, wie ein Schlechtwetterticket für Radler, attraktiver zu machen. Mit unserem Antrag für mehr Räume für Künstler*innen und nicht etablierte Kulturschaffende in Ingolstadt, wollten wir zudem den Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft stärken. Insgesamt haben wir im ersten Jahr über 30 Anträge bzw. Anfragen eingebracht und konnten damit viele unserer Wahlforderungen anstoßen.

Die Corona-Situation dominiert natürlich weiterhin den politischen Alltag und wir sind alle froh, wenn wir wieder in eine Normalität „zurückbekommen“. Die Impfzentren sind über die zusätzlichen Impfdosen sehr gut ausgelastet. Die Entscheidung der Stadtspitze war richtig, alle freien Kapazitäten vom Impfstoff Astrazeneca nach Ingolstadt zu holen und durch Sonderaktionen die Priorisierung aufzuheben, damit der Impfstoff nicht rumsteht, sondern umso schneller bei den Menschen ankommt. Alle Bemühungen sind richtig, um die Pandemie schneller hinter uns zu lassen. Die wirtschaftlichen Folgen werden uns die nächsten Jahre begleiten. Für alle eine große Herausforderung auch für die Kommunalpolitik.

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