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Einrichtung eines Jugendparlaments

 Einrichtung eines Jugendparlaments

O-T(h)öne gibt Fraktionen und Gruppierungen im Ingolstädter Stadtrat, sowie ausgewählten Personen des gesellschaftlichen Lebens und aus dem journalistischen Bereich, in der Rubrik "Aus fremder Feder", die Möglichkeit eines Gastkommentars zur Ingolstädter Kommunalpolitik. Das Thema ist durch den Gastkommentator frei wählbar, ebenso die Länge des Textes. Die Veröffentlichung erfolgt nicht redigiert und ungekürzt. Die Verantwortung für den Inhalt trägt allein der Verfasser des Gastkommentars.

Gastkommentar von

Jürgen Köhler
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der UWG

Die Forderung nach der Einrichtung eines Jugendparlaments war ein wichtiger Punkt im UDI und BGI Wahlprogramm der Kommunalwahl 2020. Als Jugendbeauftragter der neu gegründeten UWG Stadtratsfraktion habe ich seit Juli 2020 am Runden Tisch „Jugendparlament“ teilgenommen.

Die Vertreter der Jugendlichen haben bei den Besprechungen konkrete Vorschläge für die Wahl und die Aufgaben eines Jugendparlaments eingebracht. Die Anregungen der Jugendlichen wurden mit den Vertretern der Fraktionen intensiv diskutiert. Eine Arbeitsgruppe hat die Ergebnisse der Besprechungen zusammengefasst und diese wurden nun von Frau Bürgermeisterin Kleine in den Stadtrat eingebracht.

Es hat mich sehr gefreut, dass in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 27. Januar der Vorschlag der Jugendlichen, das aktive und passive Wahlrecht auch auf Jugendliche aus den Landkreisen der Region auszudehnen, die in Ingolstadt sozusagen ihren „Lebensmittelpunkt“ haben, eine Mehrheit gefunden hat. Ich halte es für sehr wichtig, die Vertreter der Jugendlichen, die diesen Vorschlag eindringlich bei den Besprechungen vertreten haben, nicht vor den Kopf zu stoßen und daher wird die UWG Fraktion diesem Vorschlag auch am 11. Februar im Stadtrat zustimmen. Insgesamt wird die Einrichtung eines Jugendparlaments von fast allen Fraktionen im Stadtrat sehr positiv gesehen. Es besteht meines Erachtens daher kein Zweifel, dass bei der Sitzung des Stadtrates die im damaligen Wahlprogramm 2020 festgelegte Forderung von UDI und BGI, für die sich auch der Stadtjugendring Ingolstadt sich seit vielen Jahren eingesetzt hat, endlich die Zustimmung einer großen Mehrheit im Stadtrat findet.

In Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Stadtjugendring könnte dann noch vor der Sommerpause die Wahl eines Jugendparlaments durchgeführt werden. Ich freue mich schon heute auf die konstruktive Zusammenarbeit mit den Vertretern des Jugendparlaments ab Herbst 2021.

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