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Entlastungspaket: Hilfe kommt bei vielen nicht an

Die Bundesregierung will mit schnellen Maßnahmen gegen steigende Preise gegensteuern. Doch aus Sicht des Sozialverbands VdK verfehlt das Entlastungspaket sein Ziel – vor allem bei Menschen mit geringen Einkommen.

Im Zentrum der Kritik steht die geplante Senkung der Mineralölsteuer um rund 17 Cent pro Liter für zwei Monate. Diese werde als Entlastung dargestellt, sei aber keine verlässliche Hilfe, erklärt VdK-Präsidentin Verena Bentele. Es gebe keinen Mechanismus, der sicherstelle, dass die Preissenkung vollständig an Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben wird. Damit drohe, dass ein Teil der Entlastung nicht bei den Haushalten ankommt.

Gerade für Menschen mit wenig Geld sei das ein Problem. Wer ohnehin knapp kalkulieren müsse, könne sich auf solche indirekten Effekte nicht verlassen. Entlastung müsse direkt und nachvollziehbar wirken, so die Kritik.

Auch die vorgesehene steuerfreie Prämie für Beschäftigte greift aus Sicht des Verbands zu kurz. Große Gruppen würden davon nicht profitieren, darunter Rentnerinnen und Rentner, Studierende sowie viele Familien mit niedrigen Einkommen. Diese seien von steigenden Preisen jedoch besonders betroffen.

Der VdK sieht darin eine grundsätzliche Schieflage. Während wirtschaftliche Interessen berücksichtigt würden, fehle es an zielgenauer Unterstützung für einkommensschwache Haushalte. Der Verband fordert daher eine Neuausrichtung: weg von pauschalen Maßnahmen, hin zu direkter Entlastung.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des Sozialverbands VdK; redaktionell bearbeitet.

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