Werden Sie Unterstützer:in von O-T(h)öne
Machen Sie mit bei „Die Berichterstattung von O-T(h)öne ist mir etwas wert“. Ihre Mithilfe trägt dazu bei, dieses Angebot fortzuführen.


Ingolstadt – Auf dem Gelände der Ingolstädter Kommunalbetriebe ist am Montagmittag erneut eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Es ist der zweite Fund innerhalb weniger Tage an derselben Stelle.
Gegen 12.30 Uhr stießen Bauarbeiter in der Hindemithstraße auf einen amerikanischen 75-Kilogramm-Blindgänger. Die Polizei sperrte das Gelände ab, Spezialisten der Kampfmittelbeseitigung wurden hinzugezogen. Im Umkreis von rund 300 Metern begann die Evakuierung von Wohnungen, Büros und Gewerbebetrieben. Erste Straßensperrungen traten ab 13.45 Uhr in Kraft, eine Viertelstunde später begann die Räumung.
Nach Angaben der Stadt wird mit der Entschärfung der Bombe im Laufe des Nachmittags gerechnet.
Bereits am vergangenen Freitag war auf demselben Baufeld eine vergleichbare Bombe entdeckt und erfolgreich entschärft worden. Rund 1900 Menschen mussten damals ihre Wohnungen und Arbeitsplätze verlassen. Die Stadt richtete Betreuungsstellen ein, unter anderem in der Christoph-Kolumbus-Schule. Rund 150 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, THW und Rettungsdiensten waren beteiligt. Der Einsatz verlief ohne Zwischenfälle.
Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung der Stadt Ingolstadt sowie des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord.
