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Die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft hat sich deutlich verschlechtert. Die Exporterwartungen des ifo Instituts sind im März auf minus 0,9 Punkte gefallen – nach plus 2,7 Punkten im Februar.
Als Hauptgrund gilt der Krieg im Iran. Die Unsicherheit unter den Unternehmen habe merklich zugenommen, viele rechneten mit einer schwächeren Nachfrage in wichtigen Absatzmärkten, erklärte Umfrageleiter Klaus Wohlrabe.
Allerdings zeigt sich ein uneinheitliches Bild zwischen den Branchen. Die Automobilindustrie erwartet einen deutlichen Aufschwung im Auslandsgeschäft, der Indikator erreichte den höchsten Stand seit Juni 2020. Auch Möbelhersteller, die Elektronikbranche und die Getränkeindustrie gehen von steigenden Exporten aus.
Wenig Dynamik sehen die Unternehmen dagegen im Maschinenbau sowie in der Metallerzeugung und -bearbeitung. Rückläufige Ausfuhren erwarten weiterhin das Papiergewerbe, die Druckindustrie und die chemische Industrie. Wie sich die Exportentwicklung in den kommenden Monaten entwickelt, hängt nach Einschätzung des ifo Instituts maßgeblich vom weiteren Verlauf des Konflikts ab.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des ifo Instituts; redaktionell bearbeitet.