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Er klingelt an mehreren Wohnungen hintereinander, gibt sich als Mitarbeiter von COM-IN aus und drängt Bewohner zu einem neuen Vertrag. Nach zahlreichen Beschwerden warnt der Ingolstädter Telekommunikationsanbieter nun vor einem Mann, der derzeit offenbar gezielt an Haustüren auftritt. Mit COM-IN habe er nichts zu tun.
Nach den Schilderungen von Kunden ist der Mann vor allem in Mehrfamilienhäusern unterwegs. Dort soll er behaupten, ein sofortiger Wechsel auf Glasfaser sei notwendig, weil dieser später teurer werde. Zugleich erwecke er den Eindruck, COM-IN arbeite mit O2 zusammen oder biete schlechtere Vertragskonditionen als der Konkurrent. Anschließend soll er versuchen, die Bewohner noch an der Haustür zum Abschluss eines O2-Vertrags zu bewegen.
COM-IN widerspricht diesen Angaben ausdrücklich. Der Mann handele nicht im Auftrag des Unternehmens. Geschäftsführer Christian Siebendritt spricht von einem Missbrauch des Vertrauens der Kunden und der Ingolstädter. Eigene Mitarbeiter könnten sich jederzeit ausweisen und würden niemanden zu einem Anbieterwechsel drängen.
Das Unternehmen rät deshalb, sich bei einem unangekündigten Vertriebsbesuch sowohl den Mitarbeiter- als auch den Personalausweis zeigen zu lassen. Verdächtige Vorfälle können beim COM-IN-Kundenservice unter 0841 88511-0 oder bei der Polizei gemeldet werden. Nach Angaben des Unternehmens wurden bereits rechtliche Schritte eingeleitet. Betroffene Hausbewohner werden gebeten, sich als mögliche Zeugen zu melden.
COM-IN beschreibt den Mann auf Grundlage der bisherigen Kundenmeldungen als etwa 60 Jahre alt und ungefähr 1,80 Meter groß. Er soll dunkle Haare mit Geheimratsecken haben und eine Brille tragen. Außerdem wird er als ungepflegt beschrieben. Auffällig seien seine Stimme sowie sein distanzloses und aufdringliches Auftreten. Bei sich trage er eine dunkle Mappe, auf der möglicherweise das COM-IN-Logo zu sehen sei.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der COM-IN Telekommunikations GmbH; redaktionell bearbeitet