Werden Sie Unterstützer:in von O-T(h)öne
Machen Sie mit bei „Die Berichterstattung von O-T(h)öne ist mir etwas wert“. Ihre Mithilfe trägt dazu bei, dieses Angebot fortzuführen.


Alkohol, Süßigkeiten, Fleisch: Für viele gehört der bewusste Verzicht inzwischen selbstverständlich dazu. Vor allem Jüngere stehen dem Fasten offen gegenüber. 85 Prozent der 18- bis 29-Jährigen in Deutschland halten es für sinnvoll, für eine gewisse Zeit auf Genussmittel oder Konsumgüter zu verzichten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Im Vergleich zu den Vorjahren ist die Zustimmung in dieser Altersgruppe weiter gestiegen: 2025 lag sie bei 84 Prozent, 2024 bei 76 Prozent.
Über alle Altersgruppen hinweg bewerten 70 Prozent der Befragten das Fasten aus gesundheitlicher Sicht als sinnvoll. Am zurückhaltendsten zeigen sich die über 60-Jährigen. In dieser Gruppe können sich 62 Prozent vorstellen zu fasten – der niedrigste Wert im Altersvergleich. Fastenerfahrung ist weit verbreitet. Jede und jeder Zweite gab an, bereits mehrmals gefastet zu haben, weitere 15 Prozent zumindest einmal. Die Werte bewegen sich seit Jahren auf einem ähnlich hohen Niveau.
Auf der Verzichtsliste für 2026 stehen klassische Konsumgüter an erster Stelle. 75 Prozent würden am ehesten auf Alkohol verzichten, 71 Prozent auf Süßigkeiten. 52 Prozent können sich vorstellen, kein Fleisch zu essen, 48 Prozent würden das Rauchen aufgeben. 37 Prozent würden ihren Fernsehkonsum einschränken, 27 Prozent auf Smartphone und Internet verzichten. Jede und jeder Fünfte (20 Prozent) käme ohne Auto aus. Beim Fleischverzicht zeigen sich deutliche Altersunterschiede: 66 Prozent der unter 30-Jährigen können sich vorstellen, in der Fastenzeit darauf zu verzichten. Bei den über 60-Jährigen sind es 48 Prozent. Auch der Bildungsgrad wirkt sich aus. 75 Prozent der Befragten mit Abitur oder Studium halten mehrwöchigen Verzicht aus gesundheitlicher Sicht für sinnvoll. Bei Menschen mit Hauptschulabschluss sind es 51 Prozent.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der DAK-Gesundheit; redaktionell bearbeitet.