Werden Sie Unterstützer:in von O-T(h)öne
Machen Sie mit bei „Die Berichterstattung von O-T(h)öne ist mir etwas wert“. Ihre Mithilfe trägt dazu bei, dieses Angebot fortzuführen.


Der Hämer-Bau in Ingolstadt feiert sein 60-jähriges Bestehen – und steht zugleich vor dem Ende seiner Nutzung. Mit einem Festakt am Mittwochabend erinnert das Stadttheater an das Gebäude, das seit 1966 das kulturelle Leben der Stadt prägt.
Unter dem Titel „Gold, Beton und Holz zerbricht, aber unsere Liebe nicht“ lädt das Theaterkollektiv Frl. Wunder AG gemeinsam mit Mitwirkenden des Stadttheaters, früheren Mitarbeitenden sowie Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu einer feierlichen Veranstaltung in den Hämer-Bau ein. Ab 18.30 Uhr ist ein Vorprogramm in den Foyers geplant, der eigentliche Festakt beginnt um 19.30 Uhr und führt durch mehrere Räume des Hauses.
Der Hämer-Bau wurde 1966 eröffnet und von dem Berliner Architektenpaar Marie Brigitte und Hardt-Waltherr Hämer entworfen. Der polygonale Sichtbetonbau zählt zu den jüngsten Baudenkmälern Bayerns. Er beherbergt unter anderem den Festsaal, das Große Haus des Stadttheaters, eine Werkstattbühne, Ausstellungsräume und ein Theaterrestaurant. Kunstwerke wie Blattgoldbilder, Lichtinstallationen und Sitzobjekte sind Teil der Architektur.
Die Zukunft des Gebäudes ist begrenzt. Ab Herbst 2026 verliert das Große Haus wegen der ausstehenden Sanierung seine Zulassung als Versammlungsstätte, der Theaterbetrieb zieht ins Theater am Glacis um. Zum Jahresende 2027 soll der Hämer-Bau mit dem Auszug des Festsaals endgültig schließen.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des Stadttheaters Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.
