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Ein Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Keplerstraße hat am Freitagabend zu einem umfangreichen Einsatz der Ingolstädter Feuerwehr geführt. Die Leitstelle wurde gegen 19.35 Uhr alarmiert, nachdem Anwohner Flammen aus einer Erdgeschosswohnung gemeldet hatten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Raum bereits in Vollbrand, aus dem Fenster schlugen Flammen. Schwarzer Rauch breitete sich im Gebäude aus und drang auch in darüberliegende Wohnungen.
Die Feuerwehr setzte zwei Löschrohre ein und ging sowohl über den Innen- als auch über den Außenangriff vor. Mehrere Trupps mit Atemschutz durchsuchten parallel den Gebäudekomplex. Insgesamt 15 Wohnungen wurden kontrolliert. Sechs Personen konnten aus stark verrauchten Bereichen gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Zwei von ihnen kamen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in umliegende Krankenhäuser.
Die starke Rauchentwicklung erfasste den gesamten Treppenraum, sodass die Feuerwehr den Wohnblock zunächst vollständig räumen musste. Nach einer ersten Einschätzung der Einsatzkräfte ist das Gebäude vorläufig nicht bewohnbar. Neun Personen, die nicht in ihre Wohnungen zurückkehren können, wurden in einer benachbarten Schule untergebracht. Eine Betreuungsgruppe des Rettungsdienstes versorgte die Betroffenen.
Der Bewohner der Brandwohnung war während des Feuerausbruchs nicht zu Hause. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen; eine Begehung des Brandortes ist für Anfang der kommenden Woche vorgesehen. Neben der Berufsfeuerwehr waren die Freiwilligen Feuerwehren Stadtmitte und Haunstadt sowie mehrere Fahrzeuge von Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.
Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung von Pressemitteilungen der Polizei und der Berufsfeuerwehr Ingolstadt.
