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Bauen und sparen – beides steht an morgigen Mittwoch auf der Tagesordnung des Finanzausschusses. Während die Stadt über einen neuen Schulcampus im Nordosten berät, geht es zugleich um Kürzungen bei sozialen Einrichtungen, Personalfragen und die Zukunft der Mobilen Jugendarbeit. Die öffentliche Sitzung beginnt um 16 Uhr im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses. Sie kann auch per Audiostream verfolgt werden.
Den Auftakt bildet der Bericht zur aktuellen Finanzlage. Danach richtet sich der Blick zunächst auf das frühere Rosner-Areal. Dort soll der Schulcampus Nord-Ost entstehen: mit einer neuen Mittelschule, einer dritten staatlichen Realschule, gemeinsamen Sportanlagen sowie Ausweichlösungen für die Bauzeit.
Daneben beschäftigt den Ausschuss die Bilanz der städtischen Referate für 2025. In der ersten Rechnung lag das Ergebnis um 1,26 Millionen Euro günstiger als geplant. Werden unterjährige Mittelbereitstellungen und Haushaltssperren mitgerechnet, fällt die Bewertung jedoch deutlich schlechter aus.
Ein großer Teil der Sitzung ist den Folgen des Sparkurses gewidmet. Vorgelegt werden die Prüfberichte zu Stadtteiltreffs, Bürgerhaus, Musikschule, Jugendherberge und Jobcenter. Für die Stadtteiltreffs empfiehlt die Verwaltung höhere Raum- und Teilnahmegebühren. Beim Bürgerhaus stehen Einschnitte von insgesamt 137.700 Euro im Jahr zur Beratung, unter anderem beim Seniorenbüro und bei Angeboten für Familien.
Mehrfach taucht auch das Peter-Steuart-Haus auf. Zum einen geht es um den Jahresabschluss: Die Einrichtung beendete 2025 mit einem Fehlbetrag von rund 390.000 Euro. Zum anderen muss die Leitung neu besetzt werden. Künftig sollen wirtschaftliche Steuerung, Organisation und strategische Entwicklung stärker gewichtet werden.
Am Ende der öffentlichen Tagesordnung steht die Mobile Jugendarbeit. Nach dem Vorschlag der Verwaltung soll sie fortgeführt werden, allerdings mit weniger Personal und ohne eigene Räume.
Die komplette Tagesordnung sowie die zugehörigen Vorlagen und Berichte können über das Ratsinformationsportal der Stadt eingesehen werden.
Transparenzhinweis: Eigene Berichterstattung.