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Finanzkrise der Stadt: Neue Wege in der Not

Die CSU Ingolstadt plant eine neue digitale Spendenplattform, um Vereine, Schulen, Kindergärten und soziale Einrichtungen zu unterstützen. Hintergrund ist die angespannte Haushaltslage der Stadt, die vor allem freiwillige Leistungen trifft und damit Angebote gefährdet, die den sozialen und kulturellen Alltag prägen.

Die Initiative trägt den Namen heimat-hilft.de und wurde von Hazal Tolu und Christopher Hofmann aus dem CSU-Kreisverband entwickelt. Gemeinsam mit einer Ingolstädter Agentur wird derzeit die technische Umsetzung vorbereitet. Der Start ist zum Jahreswechsel 2025/26 vorgesehen.

Auf der Plattform sollen lokale Institutionen konkrete Projekte und Bedarfe einstellen können. Bürger und Unternehmen aus Ingolstadt und der Region können diese dann direkt unterstützen – mit kleinen wie großen Beträgen. Das Geld soll ohne Zwischenstation beim Empfänger ankommen. Die Plattform selbst verzichtet auf Gewinnerzielung und finanziert sich über Spenden.

Geplant sind zwei Bereiche: ein klassisches Spendenmodell mit Quittung sowie ein Sponsoring-Angebot für Unternehmen, das etwa Logo-Platzierungen oder Nennungen in Vereinsunterlagen umfasst. Auf diese Weise soll die Unterstützung breiter zugänglich werden.

Aus Sicht der Initiatoren ist die digitale Plattform eine Antwort auf die wachsenden Sparzwänge der Stadt. Christopher Hofmann verweist auf kommende Haushaltsjahre, in denen jeder Euro mehrfach geprüft werden müsse. Gerade deshalb wolle man Bereiche wie Ehrenamt, Kultur, Sport und Bildung nicht sich selbst überlassen. Hazal Tolu betont, das Angebot sei kein parteipolitisches Projekt, sondern offen für alle Vereine und solle von einer neutralen Gesellschaft betrieben werden.

CSU-Kreisvorsitzender Stefan Huber sieht in der Initiative die Chance, die Folgen der finanziellen Engpässe abzufedern. Das Ehrenamt leiste einen wesentlichen Beitrag für das Leben in der Stadt; entsprechende Strukturen dürften nicht unter Sparvorgaben leiden.

In den kommenden Wochen soll eine Pilotphase mit ersten Vereinen und Einrichtungen starten. Parallel plant die CSU Informationsangebote, um Nutzer beim Einstieg in das System zu unterstützen. Kampagnen können bereits jetzt per E-Mail eingereicht werden.

Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung der CSU Ingolstadt.

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