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Die Stadtratsfraktion der FREIEN WÄHLER in Ingolstadt fordert eine umfassende Übersicht über die Ausgaben der Stadt für Öffentlichkeitsarbeit. In einem Antrag an Oberbürgermeister Michael Kern verlangt die Fraktion eine detaillierte Aufstellung aller entsprechenden Kosten – sowohl in der Kernverwaltung als auch bei städtischen Tochtergesellschaften und Beteiligungen.
Erfasst werden sollen Ausgaben für klassische Öffentlichkeitsarbeit, Druckerzeugnisse sowie digitale Angebote. Dazu zählen unter anderem Social-Media-Aktivitäten, Internetauftritte, deren Erstellung, Pflege und Hosting. Neben Sachausgaben sollen auch Personalaufwendungen und externe Dienstleistungen über alle Referate, Ämter und Einrichtungen hinweg berücksichtigt werden.
Wenn möglich, soll die Verwaltung zudem einen Vergleich der Ausgaben zwischen den Jahren 2020 und 2025 vorlegen. Der Zeitraum umfasst drei Amtszeiten an der Spitze des Rathauses. Ziel ist es, eine einheitliche Datengrundlage für alle Stadtratsmitglieder zu schaffen und mögliche Doppelstrukturen oder überhöhte Ausgaben sichtbar zu machen.
Die Fraktion betont, es gehe nicht um Denkverbote, sondern um eine sachliche Bewertung von Notwendigkeit und Kosten-Nutzen-Verhältnis. Auch der Verbrauch von Papier und Kunststoffen sowie die Frage einer einheitlichen und abgestimmten Außendarstellung der Stadt sollen überprüft werden.
Die Übersicht soll rechtzeitig vor den anstehenden Haushaltsberatungen und Konsolidierungsrunden vorliegen. Eine kritische Überprüfung von Aufgaben gilt aus Sicht der Antragsteller als zentraler Ansatzpunkt für mögliche Einsparungen.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der FW-Stadtratsfraktion; redaktionell bearbeitet.
