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Die Stadt Ingolstadt muss ihren Haushalt für 2026 aufstellen. Weil Einnahmen zurückgehen und Ausgaben steigen, sind alle Referate angewiesen, Projekte und Dienstleistungen auf den Prüfstand zu stellen. Geprüft wird, was entfallen, verschoben oder gekürzt werden kann.
Das Personalreferat soll Vorschläge für Einsparungen bei den Personalkosten vorlegen, das Finanzreferat zusätzliche Einnahmequellen ausloten. Das Baureferat prüft anstehende Bauprojekte – angesichts knapper Kredite mit engen Grenzen.
Am Dienstagabend erörterte der interfraktionelle Arbeitskreis gemeinsam mit Mitgliedern des Stadtrats die aktuelle zugespitzte Finanzlage; dabei wurde der Fahrplan für die nächsten Schritte vorgestellt – wie immer bei diesem Arbeitskreis nicht-öffentlich. Die mangelnde Transparenz gegenüber der Bürgerschaft bleibt in Ingolstadt ein Problem. Was beraten wird, bleibt vertraulich, wer welche Position vertritt, ebenso. Für die Menschen in der Stadt bedeutet das: keine Einblicke in die ersten politischen Überlegungen.
Der Fahrplan sieht vor: eine zweitägige Klausur der Verwaltungsspitze in der kommenden Woche, eine erneute Beratung im Arbeitskreis am 13. Oktober und schließlich eine Entscheidung im Stadtrat Ende Oktober. Auf der Tagesordnung steht dann das nächste Konsolidierungspaket mit der geplanten Einführung einer Zweitwohnsitzsteuer und der sogenannten Aufgabenkritik. Erste Vorschläge dazu liegen bereits vor, heißt es aus der städtischen Pressestelle.
Offiziell heißt es: Die Stadt müsse handlungsfähig bleiben und Prioritäten setzen. Kritiker sprechen dagegen von Ritualpolitik – einem Schaulaufen ohne Debatte, das die Bürgerschaft ausschließt.
Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung der Stadt Ingolstadt.
