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In Ingolstadt rückt die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr erneut in den Fokus. Anlass ist eine Anfrage aus der UWG-Stadtratsfraktion an den Ingolstädter Oberbürgermeister. Deren Vertreter Georg Niedermeier verweist auf Rückmeldungen von Fahrgästen, die sich insbesondere abends an manchen Haltestellen unwohl fühlen. Betroffen seien vor allem Orte, die schlecht einsehbar oder abgelegen liegen. Er möchte die Möglichkeit schaffen, dass abends auf Wunsch von Fahrgästen ein Ausstieg auch zwischen den Haltestellen möglich ist, wie es in anderen Städten bereits umgesetzt wird, heißt es in einer Pressemitteilung der UWG.
Diese Möglichkeit besteht bereits. Die Ingolstädter Verkehrsgesellschaft erlaubt ab 20 Uhr auf allen Linien einen Ausstieg zwischen zwei Haltestellen, sofern der Fahrer rechtzeitig informiert wird. Pro Abschnitt ist ein zusätzlicher Halt zulässig, ausgestiegen wird an der vorderen Tür. Zusteigen außerhalb der Haltestellen ist nicht vorgesehen. Die Mediengruppe Bayern berichtete im Februar dieses Jahres über diese Regelung in ihrer örtlichen Lokalausgabe.
Offenbar ist das Angebot jedoch kaum bekannt. Nach Angaben Niedermeiers war die Regelung weder in seinem privaten Umfeld noch innerhalb der UWG-Fraktion präsent. Stadt und Verkehrsgesellschaft könnten dies zum Anlass nehmen, den Service deutlicher zu kommunizieren.
Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung der UWG.
