Franziskanerplatz aus dem "Dornröschenschlaf" erwecken

Franziskanerplatz aus dem  "Dornröschenschlaf" erwecken

O-T(h)öne gibt Fraktionen und Gruppierungen im Ingolstädter Stadtrat, sowie ausgewählten Personen des gesellschaftlichen Lebens und aus dem journalistischen Bereich, in der Rubrik "Aus fremder Feder", die Möglichkeit eines Gastkommentars zur Ingolstädter Kommunalpolitik. Das Thema ist durch den Gastkommentator frei wählbar, ebenso die Länge des Textes. Die Veröffentlichung erfolgt nicht redigiert und ungekürzt. Die Verantwortung für den Inhalt trägt allein der Verfasser des Gastkommentars.

Gastkommentar von Sepp Mißlbeck,
Stadtrat der UWG

Seit Jahren beschäftigt sich die Ingolstädter Stadtplanung mit der Frage der Gestaltung der Harderstraße. Erst in den letzten Monaten wurde hierzu eine Bürgerbefragung durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Menschen im Norden der Innenstadt Veränderungen herbeisehnen, - die überdimensionale "Stadtautobahn"  menschenfreundlich zu gestalten und zur historischen Altstadt einen vertrauten menschlichen Übergang zu schaffen.

Die UWG-Fraktion hat sich deshalb auch mit dem Franziskanerplatz befasst, der angrenzend an die Harderstraße in einer Art "Dornröschenschlaf" als Ansammlung nüchterner Steinplatten auf kreative Ideen wartet.

Trotz der historischen, platzbestimmenden Fassade der Franziskanerkirche bleibt es ein nüchterner, kalter Platz und es bleibt eine große Chance verwehrt einen lebendigen Eingang zum Norden unseren anerkannten lebenswerten Stadt zu schaffen. Dieser Platz könnte schnell und unbürokratisch aufgewertet werden und genau das haben wir in unserem Antrag dargestellt.

Da derzeit in der Schrannenstraße Kanalbauarbeiten stattfinden, kann unsere Idee zeitnah und kostenneutral umgesetzt werden. Das heißt den Franziskanerplatz zu dem Café auszuweiten, autofrei zu gestalten und dabei die Parkplätze an der Schrannenstraße in ihrer Funktion zu erhalten und den Verkehr über die Proviantstraße abzuleiten.

Damit kann sich dieser Platz noch in den Sommermonaten zu einem Bürgertreffpunkt entwickeln, sowohl für die ältere Generation nach einem Stadt- bzw. Shoppingbummel, als auch für die junge Generation aus den umliegenden Schulen.

Wir haben damit zu dem so stark besuchten Donauplatz im Süden der Altstadt nun auch im Norden den Raum geschaffen, wo wir uns wohl fühlen und wieder mehr Attraktivität für die Innenstadt gewonnen.

Überschrift: O-T(h)öne

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