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Im Herbst wird bundesweit schrittweise der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen eingeführt, beginnend mit den Schulanfängern. Eltern sollen wählen können, ob ihre Kinder ganztägig betreut oder ganztägig unterrichtet werden – vorausgesetzt, die jeweilige Schule bietet beide Modelle an.
In Ingolstadt ist die Ausgangslage uneinheitlich. Einige Grundschulen haben bereits einen gebundenen Ganztag eingerichtet, andere arbeiten mit offenen oder kooperativen Angeboten. Vor allem kleinere Schulen weisen nach Einschätzung der UWG-Fraktion noch Nachholbedarf bei der Ganztagsbetreuung auf.
Die UWG bringt das Thema nun in den Stadtrat. Ihr bildungspolitischer Sprecher Georg Niedermeier verweist auf die Bedeutung einer qualitativ gesicherten Betreuung, insbesondere für Familien und Alleinerziehende. Ganztagsangebote dürften nicht auf reine Aufsicht reduziert werden.
Konkret fragt die Fraktion, ob alle Ingolstädter Grundschulen ab Herbst ein Ganztagsangebot bereitstellen können, ob dafür geeignete Räume und ausreichend qualifiziertes Personal vorhanden sind und ob Kooperationen mit Trägern der Kinder- und Jugendhilfe geplant sind. Oberbürgermeister Kern soll die Fragen in der kommenden Stadtratssitzung beantworten.
Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der UWG-Fraktion; redaktionell bearbeitet.
