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Geburtshaus Kösching schließt

Das Geburtshaus in Kösching stellt den Betrieb ein. Die Betreiberin erklärt, sie müsse die Einrichtung aufgeben, weil eine Kollegin ausscheide und sich trotz intensiver Suche keine Nachfolge gefunden habe. Unter den aktuellen Bedingungen sei ein Weiterführen allein nicht verantwortbar, heißt es in ihrem Statement.

Sie verweist auf Unsicherheiten durch den neuen Hebammenhilfevertrag, der freiberufliche Hebammen vor Herausforderungen stelle. Derzeit fänden sich kaum Fachkräfte, die bereit seien, in einem Geburtshaus zu arbeiten. Die Suche nach einer Partnerin sei ergebnislos geblieben.

Seit Juli wurden 15 Geburten begleitet – ohne Komplikationen oder Verlegungen. Vor allem Erstgebärende hätten von der individuellen Betreuung profitiert. Unterstützung erhielt das Projekt von der Klinik Kösching sowie von lokalen politischen Vertretern.

Mit der Schließung endet ein Angebot, das erst vor wenigen Monaten gestartet war. Die Betreiberin zeigt sich dankbar für das Vertrauen der Familien und die Unterstützung im Landkreis, zugleich aber ernüchtert über die strukturellen Hürden.

Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung der Betreiberin des Geburtshauses Kösching.

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