Anzeige

Gefährliche Fahrten am Feiertag

Mehrere alkoholisierte Autofahrer haben am ersten Weihnachtstag auf Autobahnen rund um Ingolstadt für gefährliche Situationen gesorgt. In drei Fällen griff die Verkehrspolizei ein, teils nach Hinweisen anderer Verkehrsteilnehmer.

Am Nachmittag meldeten Zeugen einen weißen Kleinwagen, der auf der A9 in Richtung München in deutlichen Schlangenlinien unterwegs war. Eine Streife stoppte das Fahrzeug kurz nach der Ausfahrt Ingolstadt-Süd. Die Fahrerin folgte zunächst den Anhaltesignalen, bremste dann abrupt und kam im Grünstreifen zum Stehen. Bei der Kontrolle zeigte sie alkoholbedingte Ausfallerscheinungen. Ein Atemalkoholtest ergab rund 2,5 Promille. Am Wagen wurden frische Schäden festgestellt, deren Entstehung noch ungeklärt ist. Der Führerschein wurde einbehalten, das Fahrzeug abgeschleppt.

Am Abend kam es am Autobahndreieck Holledau zunächst zu einem Unfall und anschließend zu einer Geisterfahrt. Ein Autofahrer prallte mit seinem Wagen gegen eine Schutzvorrichtung und setzte die Fahrt fort. Wenig später wendete er und fuhr ein Stück entgegen der Fahrtrichtung zurück, bevor er auf die A9 in Richtung Nürnberg wechselte. Zeugen berichteten von langsamer Fahrt und starken Schlangenlinien. An der Anschlussstelle Langenbruck verließ der Mann die Autobahn und schlief mit laufendem Motor vor einem Supermarkt ein. Ein Alkoholtest ergab knapp zwei Promille. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro. Führerschein und Autoschlüssel wurden sichergestellt.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich wenig später an der Rastanlage Holledau. Dort entdeckte eine Streife ein stehendes Auto mit laufendem Motor auf der Fahrbahn. Die Fahrerin gab an, eine Pause einzulegen. Im Fahrzeug fanden die Beamten eine leere Sektflasche, der Alkoholtest zeigte etwa 1,8 Promille. Um den Trinkzeitpunkt klären zu können, wurden zwei Blutproben entnommen. Der Führerschein wurde beschlagnahmt, das Fahrzeug verkehrssicher abgestellt. In allen Fällen leitete die Polizei Ermittlungen wegen Trunkenheit im Verkehr ein.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Polizei; redaktionell bearbeitet.

Diesen Beitrag teilen
Anzeige