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Geschäftsklimaindex: Stimmung kommt nicht voran

Die Stimmung in den deutschen Unternehmen kommt zum Jahresbeginn nicht voran. Der ifo Geschäftsklimaindex verharrte im Januar bei 87,6 Punkten. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage verbesserten sich leicht, die Erwartungen trübten sich hingegen etwas ein. Die deutsche Wirtschaft startet damit ohne Schwung ins neue Jahr.

Im Verarbeitenden Gewerbe legte der Index merklich zu. Die Unternehmen zeigten sich zufriedener mit den laufenden Geschäften, auch die Erwartungen fielen weniger skeptisch aus. Die Kapazitätsauslastung sank jedoch von 78,1 auf 77,5 Prozent und liegt damit weiterhin deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt von 83,2 Prozent.

Im Dienstleistungssektor verschlechterte sich das Geschäftsklima. Sowohl die aktuelle Lage als auch die Erwartungen wurden zurückhaltender beurteilt. In der Logistik gingen Auftragsbestand und Stimmung zurück, auch im Tourismus kühlte sich das Geschäft merklich ab.

Im Handel stieg der Index deutlich. Die Unternehmen bewerteten ihre Geschäftslage positiver, zudem nahmen die pessimistischen Erwartungen ab. Diese Entwicklung zeigte sich sowohl im Einzel- als auch im Großhandel. In beiden Bereichen liegen die Indikatoren jedoch weiterhin klar unter ihren langfristigen Mittelwerten.

Im Bauhauptgewerbe hellte sich das Geschäftsklima auf. Ausschlaggebend waren bessere laufende Geschäfte. Die Erwartungen blieben unverändert. Vor allem im Hochbau ist die Auftragslage weiterhin schwach.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung des ifo Instituts; redaktionell bearbeitet.

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