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Gutachten führt zur Entfernung eines Stegs am Baggersee

Erst wurde gefragt, dann folgte die Erklärung: Einen Tag nach einer Anfrage der FW-Stadtratsfraktion zu den fehlenden Badestegen und Schwimmkreuzen am Baggersee hat die Stadt Ingolstadt in einer Pressemitteilung auf ein externes Sicherheitsgutachten verwiesen. Beauftragt hatte sie es selbst; geprüft wurde die Sicherheit im Naherholungsgebiet Baggersee.

Die FW-Stadtratsfraktion hatte vor dem Hintergrund des Beginns der Badesaison und nach Rückfragen aus der Bevölkerung wissen wollen, warum die Stege bislang nicht installiert wurden. Außerdem fragte sie nach möglichen rechtlichen, sicherheitsrelevanten oder haftungsrechtlichen Gründen und nach einem Zeitplan für die weitere Saison. Auch in sozialen Netzwerken war das Thema zuvor diskutiert worden.

Nach Angaben der Stadt kommt das Gutachten zu dem Ergebnis, dass am Baggersee derzeit keine konkrete Gefahrenlage besteht, die sofortiges Handeln erforderlich machen würde. Stadt Ingolstadt in einer Pressemitteilung auf ein externes Sicherheitsgutachten verwiesen. . Die fachliche Bewertung dieser Empfehlungen und notwendige Abstimmungen hätten dazu geführt, dass die Stege in diesem Jahr später als üblich montiert werden.

Die meisten Schwimmstege am Baggersee sollen im Juni wieder aufgebaut werden. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Der Steg am Kinderspielplatz nahe des Wildparks wird aus Sicherheitsgründen nicht mehr installiert. Das ist die sichtbarste Folge der Prüfung.

Zusätzlich sollen rund um den See neue Schilder auf Sicherheitsregeln und mögliche Gefahrenstellen hinweisen. Auch die Schwimmkreuze sollen wieder montiert werden. Zuvor wird jedoch ihre Verankerung angepasst. Künftig sollen sie mit ummantelten Stahlseilen statt mit Ketten am Grund befestigt werden.

Nicht nur am Baggersee sind Arbeiten vorgesehen. Auch am Auwaldsee, an der Mailinger Aue und am Schafirrsee sollen die Stege wieder aufgebaut werden. Einen genauen Abschlusstermin nennt die Stadt nicht.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der FW-Stadtratsfraktion Ingolstadt und einer Mitteilung der Stadt Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.

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