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Gutes Arbeitsklima in der Stadtverwaltung – es ist machbar

Gutes Arbeitsklima in der Stadtverwaltung – es ist machbar

O-T(h)öne gibt Fraktionen und Gruppierungen im Ingolstädter Stadtrat, sowie ausgewählten Personen des gesellschaftlichen Lebens und aus dem journalistischen Bereich, in der Rubrik "Aus fremder Feder", die Möglichkeit eines Gastkommentars zur Ingolstädter Kommunalpolitik. Das Thema ist durch den Gastkommentator frei wählbar, ebenso die Länge des Textes. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser des Gastkommentars.

Gastkommentar von Christian Lange, Fraktionsvorsitzender und Oberbürgermeisterkandidat der Bürgergemeinschaft Ingolstadt (BGI)

Immer wieder höre ich derzeit einen Satz, der mir zu denken gibt: „Früher waren wir mal eine Familie, heute sind wir das nicht mehr.“ Mit diesem Satz beschreiben einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Ingolstadt das derzeitige Arbeitsklima in der Stadtverwaltung. Und auch in einigen städtischen Tochtergesellschaften scheint das Arbeitsklima ein Problem geworden zu sein. Es müsste für die Stadtspitze ein Alarmsignal sein, dass sich „Dienst nach Vorschrift“ und fehlende Identifikation mit der eigenen Aufgabe langsam und schleichend breit gemacht haben. So ist meine Wahrnehmung. Aber in Ingolstadt werden solche Probleme lieber „unter den Teppich gekehrt“. In den letzten Jahren hat die politische Stadtspitze jedoch die Situation durch diese Taktik mehr und mehr verschlimmert.

Dabei wäre es so einfach, das Klima zu verbessern und die Stimmung in der Belegschaft der Stadtverwaltung wieder deutlich zu verbessern. Die Zauberworte heißen Empowerment, Coaching und ein partizipativer Führungsstil.

1. Empowerment bedeutet, dass ich den Menschen Freiräume lasse, dass sie selbstbestimmt, eigenmächtig und selbstverantwortlich sein können. Im Berufsleben heißt das, den Menschen Verantwortung zu geben, Entscheidungen zu delegieren und ihnen zu vertrauen.

2. Coaching bedeutet, dass jede Führungskraft lernen muss, dass Mitarbeiterführung nicht detaillierte Anleitung bedeutet, sondern vielmehr, den Mitarbeiter nach gemeinsamer Zieldefinition zur eigenverantwortlichen Aufgabenbewältigung zu ermächtigen. Die Kommunikation zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern muss dabei auf Augenhöge stattfinden.

3. Schlussendlich wird bei einem partizipativen Führungsstil der Mitarbeiter beteiligt und er wird seine eigenen Ideen und seine Lösungsvorschläge miteinbringen und nicht auf den Vorgesetzten warten, bis er eine Anweisung bekommt.

So stelle ich mir die Führung einer Stadtverwaltung vor. Mit solchen Führungsgrundsätzen werden wir bestimmt wieder mehr Eigenständigkeit und Verantwortungsübernahme aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stadtverwaltung erleben. Es ist Zeit für einen Neuanfang in Ingolstadt – auch im Interesse der Belegschaft der Stadt Ingolstadt.

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