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Der Ingolstädter Stadtrat berät am morgigen Mittwoch über den Haushalt für 2026. Die Finanzplanung steht im Mittelpunkt einer Sitzung, die zudem mehrere politische und kulturpolitische Streitpunkte bündelt.
Zunächst befasst sich das Gremium mit dem Wechsel von Stadtrat Matthias Schickel von der CSU zur UWG. Die Verwaltung erläutert die finanziellen Folgen für Fraktionen und Ausschussgemeinschaften.
Den Schwerpunkt bildet die Haushaltsdebatte. Nach den Reden des Oberbürgermeisters und des Finanzreferenten äußern sich die Fraktionen und Gruppen nacheinander. Anschließend entscheidet der Stadtrat über die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan für das laufende Jahr.
Weitere Tagesordnungspunkte betreffen die Fortschreibung des Wirtschaftsplans der IFG Ingolstadt, die Einstellung des Fahrradleasing-Angebots für städtische Beschäftigte sowie den Verkauf städtischer Wohnbaugrundstücke im Baugebiet „Unsernherrn – Nord“. Ein Antrag zur Halbierung von Preisgeldern im Kulturbereich sorgt ebenfalls für Beratungsbedarf.
Im Fokus stehen zudem kulturpolitische Fragen. Der Stadtrat diskutiert den Umgang mit NS-Raubgut aus öffentlichem Besitz sowie die Kontextualisierung von Werken des NS-Propagandamalers Oskar Martin-Amorbach. Sozialpolitische Themen wie die Pflegestrukturplanung und das Arbeitsmarktprogramm des Jobcenters für 2026 ergänzen die Agenda.
Berichte zu laufenden Baumaßnahmen, mehrere Bebauungspläne und der Stand des Mobilfunkausbaus runden die Sitzung ab. Darüber hinaus geht es um eine mögliche Bewerbung Ingolstadts als Modellregion für Bürokratieabbau sowie um mehrere Dringlichkeitsanträge, unter anderem zu Klimazielen und zur Katastrophenvorsorge. Die öffentliche Sitzung beginnt um 10 Uhr im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses und wird live übertragen unter www.ingolstadt.de/live
Transparenzhinweis: Eigene Berichterstattung.