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Hitze im Klinikum: Maßnahmen gefordert

In den oberen Stockwerken des Ingolstädter Klinikums soll sich die Hitze nach Angaben der Linken besonders stark stauen. Die Stadtratsfraktion fordert deshalb kurzfristige Schutzmaßnahmen – nicht nur für das Klinikum, sondern auch für Pflegeheime und Schulen.

Ein entsprechender Antrag soll in der nächsten Sitzung des Stadtrats behandelt werden. Die Verwaltung soll gemeinsam mit den Trägern der Einrichtungen prüfen, wie sich überhitzte Räume noch in diesem Sommer besser schützen lassen. Genannt werden mobile Kühlgeräte, Ventilatoren, zusätzliche Verschattung und eine ausreichende Versorgung mit Trinkwasser.

Im Mittelpunkt stehen Menschen, die hohen Temperaturen nicht ohne Weiteres ausweichen können. Pflegebedürftige, Kranke und mobilitätseingeschränkte Personen seien darauf angewiesen, dass Zimmer und Aufenthaltsräume ausreichend gekühlt werden. Auch Schülerinnen und Schüler müssten teils viele Stunden in Klassenräumen verbringen, die nach Darstellung der Fraktion nicht auf längere Hitzeperioden vorbereitet sind.

Neben den Maßnahmen in den Einrichtungen verlangt die Linke öffentlich zugängliche kühle Räume. Sie sollen vor allem älteren und in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen offenstehen. Außerdem schlägt die Fraktion eine städtische Taskforce vor, die kurzfristige Schritte koordiniert und dem Stadtrat zeitnah berichtet.

Die Fraktion dringt darauf, nicht allein auf langfristige Maßnahmen zur Klimaanpassung zu setzen. Diese seien zwar notwendig, lösten aber nicht die akuten Probleme in überhitzten Zimmern und Klassenräumen. Welche Maßnahmen die Stadtverwaltung tatsächlich für umsetzbar hält, welche Einrichtungen zuerst berücksichtigt würden und welche Kosten entstünden, ist bislang offen.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Stadtratsfraktion Die Linke Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.

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