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Hohe Nachfrage nach Briefwahl

Für die Stadtratswahl am Sonntag in Ingolstadt zeichnet sich eine deutlich höhere Briefwahlbeteiligung ab als bei der vergangenen Wahl. Bis Mittwochvormittag wurden nach Angaben des Wahlamts rund 32.200 Briefwahlanträge gestellt. Bei der Stadtratswahl 2020 waren es insgesamt etwa 28.000. Insgesamt sind diesmal 100.255 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. Bei der letzten Stadtratswahl lag die Zahl noch bei rund 101.000.

Wer noch Briefwahlunterlagen benötigt, sollte diese persönlich im Wahlamt im Neuen Rathaus abholen. Die reguläre Frist zur Beantragung von Wahlscheinen endet am heutigen Freitag um 15 Uhr. Danach können Wahlscheine nur noch in Ausnahmefällen ausgestellt werden, etwa bei einer nachgewiesenen plötzlichen Erkrankung am Wahlwochenende.

Zugleich bittet das Wahlamt darum, ausgefüllte Briefwahlunterlagen rechtzeitig zurückzugeben. Wählerinnen und Wähler sind selbst dafür verantwortlich, dass ihre Unterlagen spätestens am Wahlsonntag bis 18 Uhr beim Wahlamt eingehen. Wer die Unterlagen per Post zurückschickt, sollte die üblichen Laufzeiten berücksichtigen. Alternativ können die Wahlbriefe direkt in den Briefkasten am Neuen Rathaus eingeworfen werden. Rote Wahlbriefe können am Wahlsonntag nicht in den Urnenwahllokalen abgegeben werden. Für die Auszählung der Briefwahl sind eigene Wahlteams zuständig, die Unterlagen werden separat ausgewertet.

Transparenzhinweis: Der Artikel basiert auf einer Mitteilung der Stadt Ingolstadt; redaktionell bearbeitet.

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