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Das ifo-Geschäftsklima hat sich 2025 kaum bewegt. Von Januar bis November stieg der Index lediglich um 2,8 Punkte. Die Lagebeurteilungen blieben nahezu unverändert (–0,4 Punkte), während die Erwartungen leicht anzogen (+5,9 Punkte. Die Unternehmen blickten nüchtern nach vorn, eine breite Aufhellung blieb aus.
In der Industrie verbesserten sich die Werte im Jahresverlauf, doch fast alle Branchen verharrten im negativen Bereich. Bei den Herstellern elektrischer Ausrüstungen legte das Geschäftsklima kräftig um 29,4 Punkte zu, lag im November aber weiterhin bei –2,1 Punkten. In der Chemie fiel der Indikator insgesamt um 8,6 Punkte, in der Nahrungs- und Futtermittelbranche um 12,7 Punkte.
Im Handel zeigte sich eine leichte Erholung, insgesamt jedoch von sehr niedrigem Niveau aus. Der Bau bewegte sich langsam nach oben, kam jedoch bis November nicht aus dem Minus. Bei den Dienstleistern blieb das Bild nahezu unverändert. Die Lagerei verbesserte sich deutlich (+13,1 Punkte), das Gastgewerbe ebenfalls (+6,8 Punkte). Das Geschäftsklima im Verlagswesen drehte dagegen spürbar nach unten (–14,9 Punkte).
Von einer Erholung könne man nicht sprechen, heißt es aus dem ifo Institut. Die Stabilisierung sei vor allem von Erwartungen getragen – die Zuversicht vom Jahresbeginn ist weitgehend verflogen.
Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung des ifo Instituts.
