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IG Metall stellt sich gegen Stellenabbau bei PSW

Der Entwicklungsdienstleister PSW plant den Abbau von bis zu 30 Prozent der Belegschaft. Die Geschäftsführung informierte die Belegschaft vergangene Woche per Videobotschaft. Vertreter des Betriebsrats reagierten empört und sprachen von einer Provokation.

IG Metall und Betriebsrat bereiten nun Verhandlungen über die Zukunft des Standorts Gaimersheim vor. Grundlage soll die Auftragslage sein. Die Gewerkschaft setzt dabei eine klare Grenze: Es dürfe keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Management und Eigentümer müssten ein tragfähiges Konzept vorlegen, hieß es aus dem Betriebsrat.

Die Arbeitnehmervertreter verweisen auf die Leistungen der Belegschaft in den vergangenen Jahren und fordern Planungssicherheit. PSW gilt am Standort als stark organisiert. Die IG Metall kündigte an, ihre Mitglieder zu mobilisieren und lädt zu einer Versammlung ein. Falls die Gespräche scheitern, sei man zu Protestaktionen bereit und spreche von einem „heißen Herbst“.

Ein Zeitplan für die Umstrukturierung wurde bislang nicht genannt. Zu den Gründen für den geplanten Personalabbau äußerte sich das Unternehmen in der Videobotschaft nicht weiter.

Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung der IG Metall Ingolstadt.

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