Werden Sie Unterstützer:in von O-T(h)öne
Machen Sie mit bei „Die Berichterstattung von O-T(h)öne ist mir etwas wert“. Ihre Mithilfe trägt dazu bei, dieses Angebot fortzuführen.


Die bayerische Industrie hat im Juni 2025 spürbar weniger produziert als im Vorjahresmonat. Nach Angaben des Landesamts für Statistik sank das Produktionsvolumen um 7,1 Prozent. Im ersten Halbjahr lag es 3,5 Prozent unter dem Wert von 2024.
Besonders betroffen sind zentrale Branchen. Der Maschinenbau verzeichnete ein Minus von 7,1 Prozent, die Auto- und Zulieferindustrie lag 5,8 Prozent niedriger. Auch die Herstellung von Holz- und Korkwaren (-10,2 Prozent) sowie die Möbelindustrie (-7,3 Prozent) gingen deutlich zurück. Dagegen stieg die Produktion von Pharmaerzeugnissen um 7,7 Prozent.
Nach Güterarten ergaben sich im Juni Rückgänge bei Investitionsgütern (-8,4 Prozent) und Vorleistungsgütern (-7,7 Prozent). Verbrauchsgüter wurden dagegen leicht mehr produziert (+1,7 Prozent).
Im Halbjahresvergleich zeigt sich ein ähnliches Muster: Vorleistungsgüter (-5,0 Prozent) und Investitionsgüter (-4,0 Prozent) lagen unter Vorjahr, Verbrauchsgüter legten um 2,2 Prozent zu.
Transparenzhinweis: Die Berichterstattung erfolgt unter Verwendung einer Pressemitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik.
